Vom Bergmann zum Stammeshäuptling. Das Leben von Fritz Pawelzik ist spannender als jeder Roman.
Er wächst in Herne im Ruhrgebiet auf. Sein Vater wird von den Nazis eingesperrt, trotzdem wird Fritz später Hitlerjunge, weil er endlich dazugehören möchte. Er kämpft in Berlin und kommt als Kriegsgefangener nach Leningrad.
Nach seiner Rückkehr wird er erst Bergmann, später leistet er für den CVJM in Ghana Aufbauarbeit: von der Berufsschule bis zum Fußballteam. Er findet Freunde auf der ganzen Welt und wird schließlich als Nana Kofu Marfu II sogar Häuptling der Aschanti.
Eine Geschichte zum Lachen und Weinen, die so nur das Leben schreiben kann.
Fritz Pawelzik:
"Im Rückblick auf mein Leben muss ich sagen: Gott hat immer zur richtigen Zeit die richtigen Leute an meine Seite gestellt. Er hat Dinge ermöglicht, die ich mir selbst nie hätte ausdenken können. Wenn ich bedenke, dass ich selbst nie in meinem Leben eine Bewerbung geschrieben habe – trotzdem ging es
immer einen nächsten Schritt weiter. Es war ein Geschenk, als mich der Russe laufen ließ, obwohl er mich eigentlich hätte erschießen können und recht damit gehabt hätte – es war ja schließlich Krieg. Dann fragte mich einer, ob ich mich
um die Kumpels kümmern könnte. Ein anderes Mal hat man mich gefragt, ob ich nach Afrika wollte und jetzt ist da einer, der mir das finanziert, was ich damals angefangen habe. Dafür bin ich von ganzem Herzen dankbar. Für alle diese Menschen, für meine vielen Freunde, mit denen ich unterwegs sein durfte zwischen Ruhrpott und Afrika, und vor allem für meinen himmlischen Chef, der noch immer mit mir unterwegs ist."
Die Biografie von Fritz Pawelzik erscheint Mitte Februar: Unterwegs zwischen Ruhrpott und Afrika