1.01.12

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"Mein Sohn war tot. Ich wusste es in dem Moment, als das schwarzweiße Polizeiauto am Straßenrand vor meinem Haus anhielt.
So wie ich war, mit der Pflanzerde, die in Klumpen an meinen Handschuhen klebte, so wie die Trümmer der letzten Jahre an meinem Leben, drehte ich mich auf dem Absatz um, stieg die paar Stufen zu der Eingangsveranda hoch, öffnete die Haustür, ging hinein und schloss die Tür hinter mir. Ein vernünftiger Mensch hätte mir sagen können, dass das Geräusch des Türschlosses nichts an der Nachricht ändern konnte, die ich gleich hören würde. Aber zeigen Sie mir die Mutter, die vernünftig denkt, wenn sie vor der Nachricht steht, dass der einzige Sohn, den sie noch hat, tot ist."


Doch Alisa täuscht sich. Ihr Sohn Kurt ist nicht tot. Die Polizei sucht ihn als Zeugen in einem Mordfall. Kurt ist allerdings seit einem Jahr nicht mehr zu Hause gewesen. Kurz nach diesem Zwischenfall mit der Polizei meldet er sich plötzlich aus dem Drogenentzug und kehrt tatsächlich wieder zu seiner Mutter zurück. Alisa ist überglücklich, dass sie ihren verlorenen Sohn wiederhat.

Doch dann findet Sie die Mordwaffe in seinen Sachen. Gleichzeitig wird ein anderer als Täter angeklagt. Alisa steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie schweigen und ihren Sohn retten oder die Wahrheit sagen und damit alles verlieren – ihren Sohn, ihr Ansehen und die Chance auf eine glückliche Familie?

Wie sie sich entscheidet, können Sie hier nachlesen.