Die Liebe gestalten
Was ist der Ursprung unserer Liebe zueinander?
Was können wir tun, damit sie aufregend und überraschend bleibt?
Und was passiert, wenn wir dann doch eine Krise miteinander erleben? Kommen wir da wieder heraus?
Einige Antworten finden Sie hier.
Der Ursprung unserer Liebe
Meine Liebste, mein Liebster,
wenn du in den Sprachen der Welt oder mit Engelszungen reden könntest, aber keine Liebe hättest, wäre dein Reden nur sinnloser Lärm wie ein dröhnender Gong oder eine klingende Schelle.
Wenn du die Gabe der Prophetie hättest und wüsstest alle Geheimnisse und hättest jede Erkenntnis und wenn du einen Glauben hättest, der Berge versetzen könnte, aber keine Liebe hättest, so wärst du nichts.
Wenn du alles, was du besitzt, den Armen geben und sogar deinen Körper opfern würdest, damit du geehrt würdest, aber keine Liebe hättest, wäre alles wertlos.
Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht neidisch oder überheblich,
stolz oder anstößig. Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. Sie lässt sich nicht reizen, und wenn man ihr Böses tut, trägt sie es nicht nach.
Sie freut sich niemals über Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich immer an der Wahrheit.
Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht.
Die Liebe wird niemals aufhören, selbst wenn Prophetie, das Reden in unbekannten Sprachen und die Erkenntnis vergehen werden.
Jetzt erkennt ihr nur wenig, und auch euer prophetisches Reden offenbart nur wenig!
Doch wenn am Ende das Vollkommene erscheint, wird das wenige aufhören.
Als du ein Kind warst, redetest und dachtest und urteiltest du wie ein Kind. Doch als du erwachsen wurdest, legtest du das Kindliche ab.
Jetzt seht ihr die Dinge noch unvollkommen, wie in einem trüben Spiegel, dann aber werdet ihr alles in völliger Klarheit erkennen. Alles, was du jetzt weißt, ist unvollständig; dann aber wirst du alles erkennen, so wie ich dich jetzt schon kenne.
Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei bleiben. Aber am größten ist die Liebe.
In Liebe,
Gott
Nach 1. Korinther 13, Neues Leben Bibel.
Start in die Ehe
Die Ehe ist eine Reise mit vielen Unwägbarkeiten: In welche Gegend wird es uns gemeinsam treiben? Wo und was werden wir arbeiten? Werden wir Kinder bekommen? Wenn ja, wie viele? Werden wir gesund bleiben? Wie wird unser Zusammenleben gelingen? Und, und, und… weiterlesen
Nehmen wir uns doch ein Beispiel
Komisch, dass manche Menschen denken, Christen seien prüde.
Ein Gegenbeweis sind die tiefen Liebesbeziehungen christlicher Paare, wie beispielsweise die von Martin Luther und seiner Frau Katharina, Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer oder Matthias und Anna Rebecca Claudius.
Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie haben sich Liebesbriefe geschrieben.
Schade, dass das in der Welt des Telefons und Internets immer mehr verloren geht. Denn im Liebesbrief entfaltet sich die Schönheit des Liebens und Geliebtwerdens auf besondere Art und Weise.
Wir können uns davon berühren lassen und vielleicht lassen wir uns ja dazu inspirieren, selbst zum Stift zu greifen und unsere Liebe in einem Brief auszudrücken.
"Ohne Dich, mein Herz, hätte ich der Liebe nicht'", schreibt Helmuth James Graf von Moltke im Jahr 1945 seiner Frau Freya.
Arndt E. Schnepper hat in diesem Buch zahlreiche Liebesbriefe bekannter christlicher Paare zusammengetragen. Die Briefe von Katharina und Martin Luther, Matthias und Anna Rebecca Claudius, Johanna und Otto von Bismarck, Maria von Wedemeyer und Dietrich Bonhoeffer u. v. a. geben einen tiefen Einblick in die liebevollen Beziehungen dieser Paare zueinander und in ihr Verhältnis zu Gott.
Besonders spannend ist es, die sprachlichen Besonderheiten zu entdecken, mit denen man in vergangenen Jahrhunderten seine Zuneigung kundtat. Kurze Einführungen beleuchten den historischen Hintergrund der Paare und ihres Kennenlernens.
Und sie lebten glücklich und zufrieden ...
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Der Trailer zum Film
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