1.02.12

Glaube ist keine Show

 

Rend Collective Experiment – der Name ist Programm.


Die junge Kreativgemeinschaft Rend Collective Experiment aus Nordirland sehnt sich danach, ihre Generation mit Gott in Verbindung zu bringen. Dabei spielt ihre Musik eine tragende Rolle. Mutig und experimentierfreudig wagen sie sich an unkonventionelle Melodieführungen und ausgefallene Instrumentierungen.

 

Auch inhaltlich inspirieren sie mit ungewöhnlichen Textformulierungen, die dem Hörer die Kernaussagen des Evangeliums wieder neu bewusst machen.

 

 

Glaube ist keine Show

 

Das englische Wort "Rend" heißt übersetzt "zerreißen" und hat für die Band eine doppelte biblische Bedeutung. Zum einen ist in Jesaja 63 ein Gebet festgehalten, in dem Gott darum gebeten wird den Himmel aufzureißen und zu den Menschen zu kommen. Die Nordiren wollen darum beten, dass der Himmel sich erneut auftut und dass Gott ihrer Generation begegnet und Erneuerung schenkt.

Zum anderen ruft Gott in Joel 2,13 die Menschen auf, sich nicht ihre Kleider zu zerreißen, sondern ihre Herzen. Für die jungen Musiker bedeutet dies, dass es nicht darum geht nach außen hin eine Show aufzusetzen, sondern in ihren Herzen authentisch den Glauben zu leben.

 

 

Alle in einem Boot

 

Das englische Wort "Collective" bedeutet "Gemeinschaft". Die Band will mehr als nur eine Musikgruppe sein. Sie wollen wie eine Familie sein, die gemeinsam Jesus nachfolgt.

Immer wieder betonen sie, dass sie, nur weil sie auf einer Bühne stehen, nicht bedeutungsvoller oder besser sind. Nein, sowohl Band als auch Zuhörer sitzen alle in einem Boot. Alle sind Teil eines großen Kollektivs: dem Leib Christi.

 

 

Der Schritt ins Ungewisse

 

Hinter dem Wort "Experiment" verbirgt sich die nüchterne Erkenntnis, dass keiner der Musiker die Antworten auf alle Fragen hat. Vieles ist ungewiss und geheimnisvoll. Deshalb ist das Glaubensleben ein mutiger Schritt ins Ungewisse, bei dem Fehler gemacht und Gnadengeschenke verteilt werden.

 

 

Mit Chris Tomlin unterwegs

Ihr Debütalbum "Organic Family Hymnal" sorgte nicht nur in Großbritannien für Begeisterung, sondern hatte vor allem in den USA großen Erfolg. Mit Chris Tomlin und Louie Giglio ging es auf Amerikatour, während sich in der Zwischenzeit ihr "iPhone Worship" Video wie ein Virus auf YouTube und Facebook verbreitete.

 

Nun erschien endlich ihr langersehntes, zweites Album: "Homemade Worship By Handmade People". Musikalisch noch ausgefallener und inhaltlich noch reifer als ihre Debutplatte dürfen sich die Musikliebhaber nun freuen, dass sich diese sympathische Band mit ihrem Experiment zu etablieren weiß.

 

 

Die größte Erfüllung

Obwohl die jungen Musiker mittlerweile hauptamtlich als Rend Collective Experiment durch die Welt touren, sind sie dennoch auf dem Boden geblieben. "Wenn wir hören, dass unsere Musik irgendwo besonders viel gehört oder gekauft wird, staunen wir nur und sagen, 'Oh, wirklich?'", meint Schlagzeuger Gareth Gilkeson.

 

"Die größte Erfüllung, die wir von der Musik bekommen, ist, wenn wir bei Konzerten oder Gottesdiensten sehen, wie junge Menschen durch unsere Lieder Begegnungen mit Gott haben. Das ist mehr wert als alles andere!"