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Restored Oboe Concerti (Volume 131)

Vol 131 Wiedergewonnene Oboenkonzerte
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Wiedergewonnene Oboenkonzerte

Die Oboe ist das von Bach am häufigsten eingesetzte Blasinstrument. Die hier eingespielten fünf Konzerte mit Oboe bzw. Oboe d'amore sind das Ergebnis von Rekonstruktionsversuchen.

BWV 1053R Konzert D-Dur für Oboe d'amore, Streicher und B.c.
BWV 1055R Konzert A-Dur für Oboe d'amore, Streicher und B.c.
BWV 1056R Konzert g-Moll für Oboe, Streicher und B.c.
BWV 1059R Konzert d-moll für Oboe, Str. und B.c.
BWV 1060R Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und B.c.

Rezensionen

Patrick Donahue auf www.klassik-heute.de, 07/2000: "Manchmal neigt die Musikwissenschaft dazu, sich mehr mit Wortspielen zu begnügen als mit aufrichtiger Musikgeschichte. Im Begleittext dieser CD ist die Rede von einem "Rest der Spekulation", während eine direktere Formulierung wesentlich zutreffender wäre, zum Beispiel: "Wenn Bach diese renommierten Werke für Oboe geschrieben hätte (wofür es allerdings keine Indizien gibt), würden sie wahrscheinlich so klingen". Dem Musikologen wäre das aber zu einfach, muß doch alles eingehend zerlegt und analysiert und die auf der Hand liegende Logik vermieden werden. Hier geht es angeblich um "wiedergewonnene Oboenkonzerte" Bachs, nur das Präfix "wieder" träfe nur dann zu, wenn es etwa verschollene Oboenkonzerte schon einmal gegeben hätte. Dafür gibt es keinen Beweis, also hören wir hier Bachs universell-herrliche Musik in einer (wir wollen das in feiner Musikgesellschaft fast unzulässige Wort mit größter Achtung und Vorsicht gebrauchen) "Transkription".
Na und? Das ist doch keine Schande, auch rein musikwissenschaftlich! Es ist allgemein bekannt, daß Barockkomponisten Material liberal von einander "geliehen" haben, auch, daß diejenigen Stücke, die überhaupt das Glück hatten, wiederholt aufgeführt zu werden, hin und her instrumentiert wurden bzw. von vornherein für ein veritables Auswahlmenü von Instrumenten konzipiert wurden (man betrachte Händels berühmte Sonatenreihe op. 1). Ist es nicht offensichtlich, daß nicht etwa spezifische Klangfarben, sondern rein musikalische Werte im Vordergrund standen? Und wieviel Melodien hat selbst Bach in unzählig verschiedene Fassungen "bearbeitet"? Solange es bei den damaligen Instrumenten bleibt und die Interpreten bestrebt sind, stilgerecht zu spielen, sehe ich mit einer solchen Transkription weder ein Problem noch einen Widerspruch zur musikgeschichtsbewußten Aufführungspraxis. Ein Problem entsteht erst dann, wenn verzweifelt nach einer "Berechtigung" gesucht wird, die eigentlich gar nicht nötig ist. Denn "authentisch" kann eine Transkription niemals sein, wirksam und schön aber durchaus.
Tatsache ist: Ingo Goritzkis schwungvolle Phrasierungskunst, tadellose Intonation und ansteckend enthusiastisches Oboenspiel begeistern so sehr, daß die Frage nahe liegt, ob der alte Meister für die Transkription nicht sogar dankbar wäre. Auch wenn das Bach-Collegium-Stuttgart im Ganzen etwas glatt und routiniert spielt, steht es für mich ganz außer Frage, daß Bach große Freude daran hätte, seine Musik so belebt und würdig gespielt zu hören. Musikwissenschaft hin, Musikwissenschaft her – gibt es ein besseres Argument als das?"

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Titelliste

CD 1
1. Concerto F-Dur BWV 1053R (Allegro) 07:47
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2. Concerto F-Dur BWV 1053R Siciliano 04:30
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3. Concerto F-Dur BWV 1053R Allegro 05:58
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4. Concerto A-Dur BWV 1055R Allegro 04:18
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5. Concerto A-Dur BWV 1055R Larghetto 05:06
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6. Concerto A-Dur BWV 1055R Allegro ma non tanto 04:14
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7. Concerto g-Moll BWV 1056R (Allegro) 04:14
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8. Concerto g-Moll BWV 1056R Adagio 02:43
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9. Concerto g-Moll BWV 1056R Presto 03:28
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10. Concerto d-Moll BWV 1059R (Allegro) 05:25
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11. Concerto d-Moll BWV 1059R Adagio 02:48
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12. Concerto d-Moll BWV 1059R Presto 03:01
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13. Concerto d-Moll BWV 1060R Allegro 04:32
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14. Concerto d-Moll BWV 1060R Largo ovvero Adagio 05:04
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15. Concerto d-Moll BWV 1060R Allegro 03:22
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Beteiligte Personen