SCM Hänssler
Geschichte des Verlages
Die Geschichte des Verlags, der eigentlich keiner werden wollte, beginnt mit einem Lied. Friedrich Hänssler sen. (1892-1972) hat gerade „Auf Adlers Flügeln getragen“ geschrieben. Ein Lied, das selbst heute noch gefragt ist und auch in etliche andere Sprachen übersetzt wurde. Doch durch die Wirren des Ersten Weltkriegs findet sich kein Verlag, der es drucken will. Am 1. April 1919 gründet Friedrich Hänssler deshalb mit seiner Frau Friederike einen kleinen Musikverlag in Plieningen bei Stuttgart. Dass sich daraus einmal ein großer Musik- und Buchverlag entwickeln wird, ist nicht vorhersehbar.
Mit dem Nazi-Regime brechen schwere Zeiten für den kleinen Verlag an, der auch jüdische Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy im Programm hat. Die Schikanen nehmen ständig zu. Das Verlagsverbot der Reichskulturkammer folgt 1941. Einen Monat nach Kriegsende, am 10. Juni 1945, gibt die „New York Herald Tribune“ bekannt, dass der Hänssler Verlag als einer der ersten Verlage seine Arbeit wieder aufnehmen darf.
Friedrich Hänssler jun. (1927 geb.) tritt 1950 in den Verlag ein. Von 1959 bis 2002 leitet er ihn. Danach wird er der SCM Stiftung Christliche Medien unterstellt. Das Verlagswachstum führt 1970 zu einem Umzug nach Neuhausen auf den Fildern und Anfang 1999 zieht der Betrieb nochmals in größere Gebäude nach Holzgerlingen im Großraum Stuttgart, wo er bis heute seinen Standort hat.
Friedrich Hänssler jun.








