Christen & Gerechtigkeit

Gerechtigkeit – Gottes Gebot: Wie gehen Christen damit um?


Die Bibel sagt eindeutig: Gott ist gerecht. Aber sind wir Christen es auch? Wie gehen wir mit Ungerechtigkeit und Leid um? Ist es uns egal, was auf der anderen Seite der Welt passiert, oder ist es uns ein Anliegen, uns für Schwächere einzusetzen?

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir erwartet. Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.“

(Micha 6,8)

Bild
© Nikole Lim

Dieser Frau ist es nicht egal

Pranitha Timothy gehört zu den wenigen Menschen, die nicht wegschauen können: Ihr Einsatz für die Armen, Schwachen und Unterdrückten hat das Leben vieler Menschen verändert. Sie ist ein lebendes Vorbild für Nächstenliebe und Gerechtigkeit.

Pranitha Timothy kämpft gegen moderne Sklaverei, Unterdrückung, Menschenhandel und Gewalt in Indien. Sie ist zur Hoffnung für Tausende Männer, Frauen und Kinder geworden, deren Stimmen zu schwach sind, um gehört zu werden.

Schon als Kind fielen ihr die Ungerechtigkeit des indischen Kastensystem und die Ausbeutung der Armen auf. Doch erst als sie anfing, Jesus zu vertrauen, fand sie den Mut, seine Liebe unter Einsatz ihres Lebens weiterzugeben. Nun hat die Sozialarbeiterin, die u. a. für International Justice Mission gearbeitet hat, ihr packendes Leben aufgeschrieben. Fazit: eine zutiefst berührende, herausfordernde Biografie!

19,95 €


Ist Gott eigentlich politisch?

Ein Blick in die Bibel zeigt: ja! Er stellt sich hier als Gott der Unterdrückten und Notleidenden vor. Als Gott der Armen, Hungernden und Gefangenen. Außerdem sagt er ausdrücklich, dass er keine Unterschiede macht (Römer 2,11). Er hat uns die 10 Gebote gegeben, die man als Grundlage für unsere heutigen Menschenrechte bezeichnen kann, und die die Rahmenbedingungen für ein friedliches Miteinander vorgeben.

Der Gott der Armen
Jakobus 2, 5-8

Hört mir zu, meine lieben Brüder! Hat Gott nicht besonders die Armen in dieser Welt dazu erwählt, im Glauben reich zu sein? Sie werden das Reich Gottes erben, das er denen versprochen hat, die ihn lieben. Und doch beleidigt ihr den Armen. Dabei sind es die Reichen, die euch unterdrücken und in Rechtsstreitigkeiten verwickeln. Sind sie es nicht, die Jesus Christus verspotten, dessen ehrenvollen Namen ihr tragt? Wirklich gut handelt ihr, wenn ihr dem königlichen Gebot unseres Herrn gehorcht, wie es in der Schrift steht: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Der Gott der Unterdrückten
Amos 2, 6-11

So spricht der Herr: „Weil Israel wiederholt schwerste Verbrechen begangen hat, werde ich nicht länger darüber hinwegsehen. Denn sie haben Gerechte für Silber und Arme für ein Paar Sandalen verkauft. Sie haben die Schwachen in den Staub getreten und den Unterdrückten ihr Recht vorenthalten. Vater und Sohn schlafen mit der gleichen Frau und beschmutzen so meinen heiligen Namen. Auf gepfändeten Kleidern verbeugen sie sich neben jedem Altar und im Haus ihres Gottes trinken sie Wein, der mit dem Geld anderer bezahlt ist. […] Ich habe euch doch aus Ägypten befreit und vierzig Jahre lang durch die Wüste geführt, damit ihr das Land der Amoriter in Besitz nehmen konntet!“

Der Gott der Vertriebenen
1.Mose 21,15-18

Hagar ging weg und irrte in der Wüste von Beerscheba umher. Als sie das Wasser im Schlauch ausgetrunken hatten, ließ sie den Jungen im Schatten eines Busches zurück. Sie selbst ging noch etwas weiter und setzte sich ungefähr 100 Meter entfernt auf den Boden. „Ich kann nicht mit ansehen, wie mein Sohn stirbt!“, seufzte sie und brach in Tränen aus. Aber Gott hörte das Schreien des Jungen und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel aus zu: „Hagar, was ist mit dir? Hab keine Angst! Gott hat das Weinen deines Sohnes gehört, der dort liegt. Steh auf, nimm den Jungen und halte ihn fest an der Hand, denn ich werde seine Nachkommen zu einem großen Volk machen.“


 

Mehr zum Thema

nach oben
Feedback geben!