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Filme in der Gemeinde

Wir sind eine Generation, die sich von Geschichten ansprechen lässt.

Vor allem von solchen, die wir sehen.

– Bill Hybels –

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte

 

Ein Beispiel zum Thema "Ewigkeit"

Worüber hat Ihr Pastor vor zwei Wochen gepredigt?
Worum ging es in dem Film, den Sie zuletzt gesehen haben?

Es ist relativ wahrscheinlich, dass Sie die zweite Frage eher beantworten können als die erste.
Schon die Menschen zur Zeit Jesu verstanden die großen Wahrheiten des Lebens am besten, wenn sie in eine Geschichte verpackt waren. Über 40 Gleichnisse finden wir von ihm in den Evangelien: Parabeln, Erzählungen und Bilder.

Und auch heute noch gilt:
Wenn wir Geschichten erzählen, erreichen wir die Herzen der Menschen!

Aber wie kann ein Einsatz von Filmen in der Gemeinde aussehen?

Im Folgenden finden Sie 3 Möglichkeiten Filme im Gemeindealltag zu verwenden, sowie Infos zu Bonus-Material, das Ihnen den Einsatz vereinfachen kann:

Filmpredigten | Filme im Gemeindealltag und auf Freizeiten |
Filme evangelistisch einsetzen | Das Bonus-PDF

 

Erfahrungsberichte

Bereits viele Gemeinden und Gruppen haben auf die Möglichkeit zurückgegriffen Filme vorzuführen - als Teil einer Predigtreihe, als Möglichkeit auf neue Leute zuzgehen ... die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Hier einige Erfahrungsberichte von Gemeinden, die das Angebot angenommen haben.

Dabei wichtig zu beachten: Das Thema Lizenzen

FeG Hemer - Das Leben ist wie ein Countrysong

Das Leben ist wie ein CountrysongEs war ein wunderschöner Junitag. Sonne. Wärme. Eine ideale Möglichkeit für ein Nachbarschaftsfest. Im Ortsteil Sundwig hatten wir von Haus zu Haus, meistens persönlich, die Nachbarn eingeladen. Die fanden das eine gute Idee und lernen uns schon beim Einladen kennen. Getränke und 200 Würstchen waren eingekauft - auch Geflügelwürstchen für unsere muslimischen Nachbarn.  Die Gemeinde hatte Salate zubereitet. Und eine Familie aus Ägypten, koptische Christen, machten leckere Falafel.
Als der Grill die ersten Duftschwaden ums Gemeindehaus schickte kamen die ersten Besucher. Auch die Gemeinde beteiligte sich rege. Teenager bedienten an den Bierzelttischen, die aufgestellt waren.
Auch der Film wurde interessiert aufgenommen. Leider mussten wir in den Gottesdienstraum ausweichen, und konnten ihn nicht auf dem Parkplatz mit einer  hochwertigen Rückprojektionsleinwand abspielen, weil die Beamertechnik nicht mitspielte.
Aber eine Nachbarin meinte anschließend: "Den Film 'Das Leben ist wie ein Countrysong' haben Sie aber gut ausgesucht"!
Im Gästegottesdienst am Sonntag drauf ging es um das Thema: "Zweite Chance". Auch da konnten wir Nachbarn, die noch nicht in unserem Gemeindehaus waren, begrüßen.

FeG Essen-Kray - Der Träumer

Der TräumerWir haben den Film "Der Träumer" in unserem sog. kleinen Gemeindesaal mit ca. 45 Sitzplätzen gezeigt. Erfreulicherweise haben sich darauf ca. 25 Besucher eingelassen. Bei ca. 8 Besuchern handelte es sich um neue Gäste. Teilweise wurden sie von anderen mitgebracht. Manche waren auch aufgrund von Plakaten oder Flyern zur Vorführung gekommen. Während und nach der Vorführung haben wir u.a. Kaltgetränke und Popcorn angeboten.
Der Film und seine Botschaft sind allgemein sehr gut angekommen. Einzelne sind darüber stärker zum Nachdenken und/oder ins Fragen gekommen. Einige Mitarbeiter und auch ich haben in den Tagen nach der Vorführung mehrere persönliche Gespräche mit Filmbesuchern geführt, und dabei Bezug auf Aussagen des Films genommen.
Wir überlegen als Gemeinde, ob und ggf. wie oft es für uns dran ist, zukünftig Filmabende anzubieten.

Immanuel Gemeinde Calw - Der Träumer

Der TräumerEs war einfach faszinierend, der Kinosaal füllte sich mehr und mehr. Wir haben uns zum Ziel gesetzt die Menschen unserer Stadt neu zu inspirieren, um über Werte, den Sinn des Lebens und über sich selbst nachzudenken. Und tatsächlich, das Interesse war da.

FeG Dinkelsbühl - Der Junge, der nicht lügen konnte

Der Junge, der nicht lügen konnteUnser erster Kinoabend schlug erstaunliche Wellen: Der Saal war voll. Viele Besucher kamen zum ersten Mal in unsere Räume. Einige folgten gleich der Einladung zum nächsten Gottesdienst oder trugen sich in eine Liste ein, um zum nächsten Kinoabend eingeladen zu werden. Bereichert wurde der Abend von der Verköstigung durch unsere Teens. Das hat sicher mit dazu beigetragen, dass nach dem Film noch lange über durch den Film angeschnittene Themen geredet wurde.

FeG aus Runzhausen - Der Träumer

Der TräumerWir hatten an dem Sonntag, an welchem wir den Film (Anm. in unserer Gemeinde) gezeigt haben, eine Predigtreihe abgeschlossen, in der wir das Lebensbild des alttestamentlichen Joseph über mehrere Sonntage hinweg verfolgt haben. Wir waren am Abend der Filmvorführung 85 Personen und haben diesen Film genossen. Die Übertragung der Josefgeschichte in unsere Zeit ist gelungen und nicht überspannt dargestellt. Wir haben gelacht, aber auch erkannt, wie der Familienstreit mit dem Hass und all seinen Auswirkungen in unserer Zeit aussehen könnte. Die damalige Hungersnot, die Jakobs Familie bedrohte, wird im Film in die Immobilienkrise der USA übertragen, die in den vergangenen Jahren sehr real war. Schön, dass ein Joseph bei der Versöhnung mit seinen Brüdern auch kritisch mit sich selbst umgeht.

 

 Filmpredigten

Bild

Film und Predigt

Die Möglichkeit der Kombination

Filme bieten die Möglichkeit, theoretische Aussagen mit aussagekräftigen Bildern zu untermauern und dadurch für Nachhaltigkeit zu sorgen. Denn lebendige Szenen, Bilder und Geschichten sind leichter zu verstehen und bleiben besser hängen als abstrakte theologische Reflexionen. "Jeder Film will Präsenz, Bilder, die den Zuschauer berühren, ihm etwas zu sehen, zu hören, zu fühlen geben", schreibt der Marburger Praktische Theologe Thomas Erne.

Sein Beispiel: Die Anfangs- und Schlussszene in dem Film "City Lights", einem Stummfilm von Charlie Chaplin aus dem Jahr 1931. Eine blinde Blumenverkäuferin ertastet das Knopfloch an Chaplins Revers und steckt eine Rose hinein. Am Ende ist es genau dieselbe Berührung, an der sich die beiden wiedererkennen. "Chaplin erklärt nichts, er zeigt nur. Aber er zeigt so, dass die Zeichen spürbar werden", schreibt Erne. Der Theologe zieht eine Parallele zum 20. Kapitel des Johannesevangeliums: Der "ungläubige Thomas" erkennt den Auferstandenen im Moment der Berührung.

Wie sieht eine Filmpredigt aus?

Eine Filmpredigt kann in jede Art des Gottesdienstes eingebaut werden.

Im Aufbau unterscheidet sich eine Filmpredigt prinzipiell nicht sehr von einer traditionellen Predigt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass zwischendurch immer wieder Szenen aus einem Film eingespielt werden. Es kann sich anbieten, mit einem solchen Filmausschnitt zu starten. Genauso kann aber auch ein Bibeltext oder ein thematische Einleitung in die Predigt einführen. Die Predigt mit einem unkommentierten Filmausschnitt zu beenden, kann problematisch sein und sollte eher vermieden werden.
 
Wichtig ist es, aussagekräftige Szenen zu zeigen, die den Zuschauer vor allem emotional ansprechen. Das können sowohl sehr kurze, eindrucksvolle Szenen, als auch längere Sequenzen sein. Als grobe Faustregel gilt: der gewählte Ausschnitt sollte nicht kürzer als 15 Sekunden und nicht länger als 3 Minuten gehen.
 
Da im Rahmen einer Predigt kein ganzer Spielfilm gezeigt werden kann, ist es wichtig, den Zuhörern die notwendigen Hintergrundinformationen zum jeweiligen Filmausschnitt zu geben. Stellen Sie die wichtigsten Personen vor und betten Sie die Szene in den Gesamtzusammenhang ein. Je nach zeitlichem Rahmen können wenige oder viele, kürzere oder längere Ausschnitte gezeigt und besprochen werden.
 
Natürlich besteht immer die Möglichkeit, zu einer Vorführung des gesamten Spielfilms einzuladen. Eine solche Veranstaltung kann entweder zu einem früheren Zeitpunkt (z. B. am Samstagabend vor der Predigt) oder nach dem entsprechenden Sonntag (z. B. im Anschluss an den Gottesdienst) stattfinden.

 
Die Predigt sollte ein klares Thema haben, das mithilfe der entsprechenden Filmausschnitte veranschaulicht wird. Bei manchen Filmen bietet es sich an, zusätzlich mehrere Unterthemen zu behandeln, die mit dem Hauptthema in Zusammenhang stehen.

Ein Beispiel:

Der Spielfilm "Wie auch wir vergeben" behandelt vorwiegend (wie der Titel schon sagt) das Thema Vergebung. Unterthemen, die damit in Zusammenhang stehen, sind in diesem Film z. B. Leid, Verbitterung und Hass.

Zwei verschiedene Grundlagen

Thematischer Schwerpunkt

Überlegen Sie, welche Aussage Sie Ihrer Gemeinde vermitteln wollen. Was ist der Kern Ihres Themas?

Beispiel: Thema "Leid"; Ihre Schwerpunkte "Was trägt im Leid?" und "Wie können wir leidtragende Menschen begleiten?"

Den passenden Film finden Sie z.B in unserer Übersicht der Themen. Auf diesen DVDs befinden sich hilfreiche Gesprächsleitfäden (Bonus-PDFs) mit formulierten Themen und passenden Bibelstellen!

Ein Beispiel:
Der Film "Spiel des Lebens" erzählt eine wahre Begebenheit und zeigt Menschen, die sehr schmerzvolles Leid erfahren. Hier geht es immer wieder um die Frage, wie Menschen mit Trauer und Leid umgehen und was ihnen helfen kann.

Eine Bibelstelle als Grundlage

Wie auch bei der Filmauswahl geht es bei der Bibelstelle hauptsächlich um die Kernaussage: Was verdeutlicht die Bibelstelle? Die Aussagen sollten sich natürlich decken.

Ein Beispiel:
Sie predigen über 2. Korinther 5,17: "Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen!"

Der Film "Hardflip" handelt von einem jungen Mann, dessen behütetes Leben plötzlich aus den Fugen gerät. Durch die Begegnung mit Christen erfährt er, dass er Gott nicht egal ist, sondern dass Jesus sein Leben ganz neu gestalten will und kann.

 

 

Filme im Gemeindealltag und auf Freizeiten

Ob im Hauskreis, auf Jugendfreizeiten oder als Abendveranstalltung in der Gemeinde: Ein Filmabend mit anschließender Gesprächsrunde bringt Gruppen weiter!

Die Filmauswahl

Es ist wichtig, sich die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse bewusst vor Augen zu führen:

  • Sind die Jugendlichen eher gemeindefern oder bewegt sie gerade die Frage, wie sie Jesus von Herzen nachfolgen können?
  • Ist es für die Frauengruppe gerade dran, gemeinsam einen berührenden Spielfilm zu genießen oder ist ihr Anliegen eher, sich von Glaubensvorbildern herausfordern zu lassen?
  • Sucht der Hauskreis nach Möglichkeiten, Licht in dieser Welt zu sein oder besteht er vor allem aus Paaren, für die Beziehungsthemen gerade wichtig sind?
  • ...

Hier finden Sie einen Überblick der Themen unserer aktuellen Filme, der Ihnen helfen kann, den passenden Film für Ihre Gruppe bzw. für den jeweiligen Anlass zu finden.

Ins Gespräch kommen

Je nach den festegestellten Bedürfnissen kann man die Themen aus dem Film auswählen und dazu noch einmal Schlüsselszenen zeigen. Auch im Bonusmaterial findet man oft erklärende Hintergrundinfos und interessante Extras, die vertiefend eingesetzt werden können.
 
Jetzt formuliert man Fragen, die keine Ja-Nein-Antworten erfordern, sondern die einen Bezug zum eigenen Leben schaffen.
Wie denkt man selber über Ehrlichkeit im Beruf? Hat man Erfahrungen damit gemacht, wie Süchte eine Beziehung belasten können? Wie haben Vorbilder das eigene Leben bisher geprägt?
 
Der zweite Schritt besteht darin, den geistlichen Bezug herzustellen bzw. zu vertiefen. Hier helfen passende Bibelstellen, die die Themen aufgreifen. Denn damit stellt man die Frage: Was ist Gottes Meinung zu diesem Thema? Und wie will er unseren Alltag verändern?

Das besondere an den SCM Hänssler-Filmen ist, dass fast jede DVD ein Bonus-PDF enthält. Hier sind die Themen des Films ausgeführt, Hintergründe werden beleuchtet und Fragen zum Weiterdenken aufgeworfen. Außerdem gibt es zu jedem Schwerpunkt schon passende Bibelpassagen, inklusive Fragen, die die Gruppe geistlich weiterbringen. Heißt: Man hält zu jedem Thema einen kompletten Gesprächsleitfaden in der Hand!

Filme auf Freizeiten

Es gibt kaum ein besseres Setting für eine Filmvorführung mit anschließendem Austausch als eine Freizeit - vor allem, wenn das Wetter schlecht ist! Zu keinem anderen Zeitpunkt hat eine Gruppe so viel Zeit, Muße und Energie. Hinzu kommt die Gruppendynamik, die ein guter Motor für Gespräche und Diskussionen sein kann.
Die Besonderheit an einer Freizeit ist einfach, dass man trotz längerer Filmdauer in der Regel sehr viel mehr Zeit für anschließende Gespräche hat.

Planung

Wie können die Teilnehmer ins Gespräch kommen? Einige sinnvolle Fragen zum Ablauf:

  • Wie lange dauert der Film? Brauchen die Freizeitmitglieder (z. B. sehr hibbelige Teenager) zwischen Film und Diskussion Bewegung?
  • Wie groß ist die Freizeitgruppe? Könnte man verschiedene Themengruppen bilden? Gibt es genügend Diskussionsleiter?
  • Wann sollen die Diskussionsrunden stattfinden? (Es macht Sinn, nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen; z. B. könnte man nach Filmende eine Kaffeepause einlegen und danach wieder zusammenkommen bzw. in die einzelnen Gruppen gehen.)
  • Braucht der Film bzw. die Themenauswahl eine Einführung?
  • Wenn es Themengruppen gibt: Werden die Diskussionsergebnisse nachher für alle noch einmal zusammengetragen? Wenn ja, wann und wie kann das stattfinden?

Sind diese Details geplant, steht einer spannenden, tiefgreifenden Filmerfahrung nichts mehr im Weg.

 

 

Filme evangelistisch einsetzen

Jesus selbst hat es uns vorgemacht: Wenn er Menschen etwas über Gott oder das Glaubensleben klar machen wollte, verwendete er dafür häufig eine Geschichte. Für die Kirche im Zeitalter des Films tut sich eine einzigartige Möglichkeit auf: Wir können Menschen an Glaubensthemen heranführen, indem wir Ihnen einen entsprechenden Film zeigen und darüber ins Gespräch kommen.

Grundlegende Planungsfragen

Ein Filmabend oder -nachmittag für Kirchenferne will sorgfältig geplant sein. Am Anfang stehen grundlegende Fragen:

  • Welchen Themenschwerpunkt soll es geben?
  • Welcher Film passt inhaltlich dazu? Und hat der Film die nötige Ausstattung (z. B. deutsche Sprachspur oder Untertitel in anderen Sprachen)?
  • Was ist der passende Rahmen dafür?
  • Welche Menschen wollen wir einladen? (Kinder, Jugendliche, Senioren, Frauen, Männer oder Paare, eine bestimmte (Rand-)Gruppe der Gesellschaft ...)
  • Wo wollen wir den Film zeigen? Im Gemeindehaus oder gibt es einen "neutraleren" Ort? Wo ist Ihre Zielgruppe zu Hause? (Seniorenheim, Jugendhaus, Heim für Asylbewerber, Gefängnis, Dorfkneipe ...)
  • Wie lange soll die Veranstaltung dauern? Einen Nachmittag lang, einen Abend? Wie viele Stunden stehen zur Verfügung?
  • Wie, wann und wo wollen wir zu der Veranstaltung einladen?
  • Welche "Jobs" gibt es zu verteilen? Wer ist für was zuständig?

Konkrete Planungsbeispiele

Wie kann ein einladender Rahmen geschaffen werden?
Ein paar Beispiele:
 

  • Wenn Sie z. B. planen, zum Valentinstag einen romantischen Filmabend für Paare anzubieten, kann ein Candle-Light-Dinner eine angenehme Atmosphäre schaffen, die außerdem Raum für weitere Gespräche bietet.
  • Wenn Sie sich vorgenommen haben, zu einer bestimmten Zielgruppe zu gehen (z. B. ins Gefängnis, in ein Asylantenheim oder in ein Seniorenheim), dann klären Sie mit den Verantwortlichen vor Ort genau ab, in welchem Rahmen die Filmvorführung stattfinden kann. Beachten Sie auch, was an Ausstattung vor Ort ist und was Sie ggf. selbst mitbringen müssen. Sind Leinwand, Lautsprecher und Beamer vorhanden? Kann man eine Küche für Verpflegung benutzen? Darf in den Räumlichkeiten dekoriert werden? Gibt es genügend Sitzgelegenheiten für alle? Wer stellt Getränke bereit?
  • Wenn Sie gerne zu einer gemütlichen Vorführung für Frauen einladen möchten, wäre eine schöne Möglichkeit, das z. B. mit einem Wellness-Tag für Frauen zu verbinden. Sie könnten Physiotherapeuten aus Ihrer Gemeinde bitten, eine Massagestation anzubieten. Im Gebetsraum könnten meditative Gesänge oder Entspannungsübungen mit Bibelworten stattfinden. Es könnte Stationen mit Maniküre, Gesichtsmasken und Wellness-Shakes zum Selbermachen geben. Und im Anschluss an den Film könnten Sie alkoholfreie Cocktails ausschenken oder einen Schokobrunnen mit Obstspießchen aufstellen, um einen schönen Rahmen für Gespräche zu schaffen.

 
Generell gilt: Es ist gut, wenn außer den Mitarbeiter noch andere Christen zur Veranstaltung kommen. So können vor und nach der Filmvorführung ungezwungen Gespräche über Glaubensthemen zustandekommen. Ermutigen Sie dazu, dass Gemeindemitglieder ihre Bekannten, die sie zur Veranstaltung eingeladen haben, persönlich begleiten. Und laden Sie - wenn es der Rahmen erlaubt - ruhig auch Mitglieder Ihrer Gemeinde als Gäste mit ein, auch wenn sie keine Bekannten mitbringen.

Gestaltung des Abends

Eine wichtige Frage ist, wie christlich die Veranstaltung in ihrer äußeren Gestaltung sein sollte.
 
Hier sollte vorab eine klare Entscheidung getroffen werden: Wollen Sie für diese Veranstaltung auf Ihre gewohnten Rituale und Gestaltungsformen zugunsten Außenstehender verzichten oder bewusst christliche Elemente (z. B. ein Anfangsgebet oder eine kleine Andacht) mit einfließen lassen?
 
Diese Frage kann letztlich nur jede Gemeinde für sich selbst beantworten. Und es empfiehlt sich, diese Entscheidung im Gebet zu begleiten und von Fall zu Fall neu zu entscheiden.
 
Im einen Fall kann es gut sein, den Film für sich selbst sprechen zu lassen und abzuwarten, ob sich Fragen und Gespräche im Anschluss an den Film ergeben. Im anderen Fall kann es wichtig sein, mit einer kurzen Andacht konkrete Gedankenanstöße zu geben.
 
Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie vor und nach der Veranstaltung mit allen Mitarbeitern beten und dass Sie den Gästen das Gefühl vermitteln, so willkommen zu sein wie sie sind. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass an die Filmvorführung irgendwelche Bedingungen geknüpft sind. Es sollte keinesfalls ein Erwartungsdruck entstehen. Wichtig ist, dass die Menschen sich bei der Veranstaltung wohlfühlen, dass sie neugierig werden und wiederkommen. Wer offen für den Glauben ist, wird früher oder später Fragen stellen. Und dann können Sie Zeugnis geben.
 
Wenn Sie sich dafür entscheiden, bestimmte christliche Praktiken (wie z. B. Gebet) mit einfließen zu lassen, ist es wichtig, dass Sie den Gästen erklären, was Sie tun und ihnen damit die Möglichkeit geben, zu verstehen, was gerade abläuft. Machen Sie deutlich, dass alle Angebote (z. B. Aufstehen, Gebet, Segnung) freiwillig sind. Damit vermeiden Sie, dass Menschen sich befremdet, ausgeschlossen oder bedrängt fühlen. Bedenken Sie, dass Menschen unter den Gästen sein könnten, die noch nie an einem Gottesdienst teilgenommen haben und die mit bestimmten christlichen Begriffen überhaupt nicht vertraut sind. Sie müssen sich deshalb nicht verstellen. Bleiben Sie authentisch, aber geben Sie Kirchenfernen die Möglichkeit zu verstehen, was Sie tun und warum Sie es tun.

Wie geht es nach dem Film weiter?

Filme stoßen oft etwas an oder lassen Fragen offen. Für manche Menschen ist es sehr wichtig, direkt nach einem Film noch mit anderen darüber zu sprechen. Deshalb sollte nach einer Filmvorführung noch die Möglichkeit für Gespräche bestehen. Aber auch dabei sollte nicht das Gefühl entstehen, dass alle dableiben müssen. Wer am nächsten Morgen früh aufstehen muss oder nach einem bewegenden Filmerlebnis lieber alleine seinen Gedanken nachhängt, sollte jederzeit nach Hause gehen können ohne das Gefühl zu haben, unhöflich zu sein.
Schaffen Sie einen ungezwungenen Rahmen für Gespräche. Bieten Sie nach der Filmvorführung im Foyer noch ein Stehkaffee an oder stellen Sie Snacks und Kerzen auf die Tische in der Sofaecke. Wenn ein bestimmtes Thema im Film sehr stark betont wurde, können Sie zusätzlich in einem Nebenraum ein Informationsangebot schaffen oder eine Diskussionsgruppe zum Thema anbieten.
 
Für alle Besucher, aber insbesondere für diejenigen, die nach dem Film direkt nach Hause wollen, könnten Sie Flyer oder Handouts zum Film gestalten, auf denen Sie z. B. ein paar Infos über ihre Gemeinde, ein paar Denkanstöße zum Film und ggf. auch einen Terminplan für die nächsten Filmveranstaltungen zusammenstellen. Passende Fragen und Bibelstellen dafür können Sie unserem Gesprächsleitfaden (Bonus-PDF) entnehmen, der auf allen neuen Spielfilm-DVDs zur Verfügung steht. So können Sie den Zuschauern noch ein paar gute Gedanken mit auf den Weg geben.

 

 

Das Bonus-PDF

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Beispiel für ein Bonus-PDF

 

Damit Gruppenleiter nicht mit leeren Händen dastehen, haben wir für viele unserer Filme ein Bonus-PDF entwickelt, darunter alle aktuellen Spielfilme und einige unserer Dokumentationen. Dieses Bonus-PDF ist im eigentlichen Sinne ein Gesprächsleitfaden, der sich, wie der Name schon verrät, als Bonus-Dokument auf der jeweiligen DVD befindet.

 

 

Was enthält das Bonus-PDF?

  1. Einführung in die Themen des Films
    Jeder Film beschäftigt sich mit einer Reihe von Themen. Diese werden im Leitfaden einzeln vorgestellt, mit passenden Szenen aus dem Film verbunden und zum Teil mit allgemeinen Hintergrundinformationen in einen Zusammenhang gestellt.

  2. Fragen zum Diskutieren
    Wie aktuell ist dieses Thema in der Gruppe? Wo sind Berührungspunkte mit diesem Thema? Welche persönlichen Erfahrungen haben die einzelnen Personen schon damit gemacht? Der Leitfaden führt eine Reihe von Fragen an, die zum Austausch, Weiterdenken und Diskutieren anregen.

  3. Einen Blick in die Bibel
    Die Themen, die uns heute beschäftigen, waren auch schon zu Zeiten der Bibel hochaktuell. Deswegen gibt es einen weiteren Punkt, der sich genau damit auseinandersetzt: Was sagt die Bibel zu dem jeweiligen Thema? Hierbei kann es sich um mehrere kürzere Bibelstellen handeln oder auch längere Textpassagen, angereichert durch Fragen.

Diskutieren Sie

Nicht jeder schaut Filme auf die gleiche Art und Weise und nicht jeder bringt die gleichen Voraussetzungen und Erfahrungen mit. Daher sollte das PDF als Hilfestellung betrachtet werden, als eine Basis, auf der noch weiter aufgebaut werden kann: Individuelle Erfahrung mit dem Thema, individuell abgestimmte Fragen – eben eine Diskussion.

Filme persönlich nutzen

Filme können vielseitig eingesetzt werden. Aber die Haupteinsatzmöglichkeit ist noch immer das eigene Wohnzimmer. Auch hier bleibt man oft mit einem Gefühl zurück, das einen nicht mehr loslässt. Filme – Geschichten – berühren unser Herz, auch daheim.
 
Das Bonus-PDF soll nicht nur für Gruppen eine Hilfestellung sein, mehr über die Themen des Films zu erfahren und sich damit auseinanderzusetzen. Vielmehr sind sie auch für den ganz persönlichen Gebrauch bestimmt.
 
Schauen Sie rein! Sie haben nichts zu verlieren!
 
Hier können Sie in eines unserer Bonus-PDFs reinblättern. Es gehört zu dem Film "Der Preis des Glaubens", der im September 2014 erschienen ist.

Wie komme ich an das Bonus-PDF?

Alle unsere Filme, die mit diesem Zeichen gekennzeichnet sind, enthalten das Bonus-PDF.
 
Das Bonus-PDF finden Sie auf unseren DVDs über die Ordnerfunktion, nicht über ein Playerprogramm wie den VLC-Player oder den QuickTime-Player. Unter Windows-Systemen öffnen Sie einfach den Ordner "Explorer". Wenn Sie nicht direkt weitergeleitet werden, müssen Sie nun links in der Leiste "Dieser PC" öffnen. Hier finden sie unter anderem das DVD-Laufwerk. Klicken Sie einmal und im Fenster müsste nun neben den Ordnern AUDIO_TS und VIDEO_TS das Bonus-PDF.pdf (bei älteren Filmen: Weiterdenken.pdf) liegen, das Sie mit dem Acrobat Reader (kostenlose Software) öffnen und auch ausdrucken können. Je nach Schwerpunkt können Sie sich auch Teile daraus entnehmen und damit ein eigenes Handout oder Flyer erstellen.

Oder Sie suchen sich hier das entsprechende Bonus-PDF aus der Liste heraus und laden es sich direkt runter.

 


 

WICHTIG: Lizenzen

Für die Vorführung im kleinen Rahmen zu Hause, braucht man keine Lizenz, für alle anderen schon. Mehr Infos finden Sie hier.

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