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Berenike – Liebe schenkt Freiheit (Buch - Gebunden)

Berenike – Liebe schenkt Freiheit (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Rom 92 n. Chr. – Nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters wird die junge Berenike als Sklavin nach Rom verschleppt. Sie landet im Haushalt eines gefühlskalten Prätors und soll sich um seinen Sohn kümmern. Doch Berenike blickt langsam hinter die kalte Fassade des Witwers... Ein spannender, historischer Roman zur Zeit der Christenverfolgung.

  • Artikel-Nr.: 395864000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.864

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Ich habe nichts, das ich dir bieten kann, außer meiner Liebe und meiner Treue"

Rom 92 n. Chr. - Nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters wird die junge Berenike als Sklavin nach Rom verschleppt. Sie landet im Haushalt des gefühlskalten Prätors Marcus Dequinius und soll sich um seinen Sohn Claudius kümmern. Berenike erkennt schnell, dass Marcus hinter seiner kalten Fassade nur die Angst vor Kontrollverlust verbirgt. Sie verliebt sich in den Witwer. Als er jedoch in gefährliche Machtkämpfe verwickelt wird, muss Berenike die wohl schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen.
Wird die beginnende Christenverfolgung alles verändern?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-5864-0
  • ISBN 10: 3775158642
  • Auflage: 1. Auflage, 19.12.2018
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2 cm
  • Gewicht: 425g

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Die Liebe einer jüdischen Sklavin und eines römischen Herrn

    von
    Berenike ist Jüdin. Nach dem brutalen Tod ihres Vaters wurde sie aus ihrer Heimat (Griechenland) verschleppt und an einen römischen Prätor verkauft. Marcus Dequinius. Er ist seit 8 Jahren Witwer und muss seinen Sohn allein großziehen. Natürlich hat er eine ältere Sklavin, die sich gut und fürsorglich um seinen Sohn Claudius kümmert. Sie heißt Camilla. Aber Camilla führt auch noch einen großen Haushalt. Ihr reicht die Zeit nicht, um dem kleinen Jungen Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. Stattdessen bringt sie dem Jungen Respekt und Achtung gegenüber seinem Vater bei, nur mit falscher Weisheit. Und dann kommt Berenike in dieses große, herrschaftliche Haus. Sie ist zwar noch sehr jung, 19 Jahre alt, aber sie kann Claudius am besten verstehen. Vieles auch nachempfinden. Sie versucht Marcus und Claudius zusammenzubringen. Und merkt erst viel zu spät, dass auch ihr Herz dem ihres Herrn näher gekommen ist.

    Marcus übt das Amt eines Prätors aus, das ihm vom Kaiser nur für ein Jahr verliehen worden ist. Er ist ein rechtschaffener Richter. Urteilt nicht nach Herkunft oder Geschlecht, auch nicht nach Wohlstand und Armut. Er sieht nur Recht und Unrecht. Auch als Christen im Gerichtssaal vor ihm stehen, urteilt er nicht nach ihrem Glauben. Und das gefällt dem Kaiser nicht. Er hasst Christen, weil sie ihn nicht als Kaiser annehmen und nicht als Gott verehren. Marcus fürchtet sich vor dem Kaiser, weil dieser sein Leben in seiner Hand hält. Auch das seines Sohnes. Deshalb versucht Marcus Frieden zwischen dem Kaiser und sich zu wahren. Aber kann das lange gut gehen?

    Marcus hast die Christen nicht. Nein. Aber er teilt auch seinen Glauben nicht. Und er ist auch nicht bereit, sie in seinem Haus aufzunehmen. Was er nicht weiß, ist, Berenike ist auch eine Christin.
    Wie wird sie sich entscheiden? Wird sie ihrem Herrn ihren Glauben verraten? Was würde mit ihr geschehen, wenn sie das täte?

    Diese Liebesgeschichte spielt 92 nach Christus, also noch vor der großen Christenverfolgung. Es ist eine schön, ruhige und unterhaltsame Liebesgeschichte.
    Ich finde, in dieser Geschichte geht es viel um Gefühle. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Was hat ihre Beziehung zueinander erkalten lassen und was wieder aufwärmen.
    Als Leser bekommt man auch einen Einblick, wie die Christen in dieser Zeit gelebt hatten. Wie sie sich heimlich treffen mussten, um Gottesdienst halten zu können. Wie sie sich gegenseitig ermutigt hatten oder dem anderen mit guten Ratschlägen ausgeholfen hatten. Was mich sehr erstaunt hat, war, dass es auch reiche und adelige Menschen gegeben hat, die Jesus Christus als ihren persönlichen Retter angenommen hatten.
    Marcus´ älterer Freund hat auch sehr, sehr vorbildlich gehandelt! Mit Gottes Kraft blieb er stark, vergab seinen Feinden, nachdem sie ihm das aller Liebste genommen hatten.

    Mir hat das Buch gut gefallen! Ich habe es gern gelesen. Aber ich denke, man hätte in diese Geschichte noch viel mehr Spannung einflechten können. Jedenfalls hatte ich das beim Lesen vermisst. Trotzdem kann ich das Buch allen empfehlen.

    Renate Ziegler hat für das Buch super recherchiert! Sowohl die christlichen und historischen Fakten. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen! Er ist einfach und fliesend. Renate Ziegler erzählt in ihrer Geschichte von Gottes Liebe, seiner Vergebung und der inneren Freiheit. Ich finde, dass Buch ist wirklich lesenswert!

    FAZIT: "Berenike - Liebe schenkt Freiheit" ist ein Buch für ruhige, gemütliche Stunden auf dem Sofa. Viel Spannung wird man hier nicht finden.
  • 4/5 Sterne

    der Glaube macht frei

    von
    Die Griechin Berenike gelangt als Sklavin in den römischen Haushalt des verwitweten Prätors Marcus Dequinius, wo sie auf dessen Sohn Claudius aufpassen soll. Dort lernt sie im Verborgenen den christlichen Glauben kennen. Mit der Zeit verliebt sie sich in den Römer Marcus. Aber kann sie ihm ihren neuen Glauben gestehen? Denn schließlich wird der christliche Glaube vom Kaiser verurteilt.

    Dieser Roman vermittelt dem Leser einen Einblick in die historischen Gegebenheiten, die in Rom 92 n. Christus vorherrschten.
    Dabei wird sowohl das Leben der Skalven als auch der Römer sehr intensiv beleuchtet. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung konzentriert sich zunächst vor allem auf die sich entwickelnde Beziehung zwischen Berenike und Marcus. In Berenikes Leben nehmen mit der Zeit die christlichen Eindrücke immer größeren Einfluss auf ihr Leben, während Marcus ganz für seinen Beruf lebt.
    Erst als Marcus alles zu verlieren glaubt, beginnt er ernsthaft über seinen eigenen Glauben nachzudenken.
    Berenikes und Marcus Glaubensfindung wird auhentisch und glaubhaft aufgearbeitet und die Gefahr, in der die damligen Christen schweben kommt nur allzudeutlich zu Tage.
    Mich persönlich hat die Reifung der Charaktere sehr angesprochen. Besonders der Sohn Claudius ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen.
    Die fundiert recherschierten historischen Gegebenheiten werden sehr gekonnt in den Roman eingebettet, so das das Buch mich wirklich gut fesseln konnten. Die Glaubensaspekte werden gut verdeutlicht und die beginnende Christianisierung fesselnd geschildert.
  • 5/5 Sterne

    Eine spannende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der beginnenden Christenverfolgung

    von
    Ein spannender Roman welcher den Leser nach Rom, 92n.Chr. (Zeit der Christenverfolgung) entführt. Nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters wird Berenike nach Rom verschleppt und dort als Sklavin an Marcus Dequinius, einem gefühlskalten Prätor verkauft. Bei ihm soll sie sich um seinen Sohn und den Haushalt kümmern. Berenike wurde von ihrem Vater in vielen Bereichen unterrichtet, das macht Marcus im Laufe der Zeit neugierig. So verbringen die beiden langsam mehr Zeit miteinander…
    In der Zeit trafen sich die Christen heimlich um ihren Glauben zu leben und sich zu treffen. Auch einige Sklaven im Hause von Marcus gehören zur neuen Glaubensrichtung, die Marcus nicht richtig akzeptieren kann auch wenn er weiß das der Kaiser kein Gott ist. Und sein bester Freund Christ ist. Immer wieder versucht er ihn von dem neuen Glauben abzubringen. Auch Marcus hat nicht nur Freunde in Rom. Die Ereignisse überschlagen sich und Berenike muss sich entscheiden in welche Richtung ihr Leben nun gehen soll. Wird sie ihrem Glauben oder ihrem Herzen folgen ….
    Der Roman, gibt Einblicke in die Zeit. Die Gespräche zwischen Camilla und Quintus gehören für mich zu den Höhepunkten des Buches. Der Schreibstil ist leicht, dennoch fesselnd. Der Roman von Renate Ziegler hat mir schöne Stunden beschert. Ich hoffe bald wieder von der Autorin einen Roman lesen zu können.
  • 5/5 Sterne

    Eine wunderbare Liebesgeschichte mit einem tollen, informativen christlichen und historischen Hintergrund. Empfehlenswert!

    von
    In „Berenike - Liebe schenkt Freiheit“ erzählt die Autorin Renate Ziegler die Geschichte der Sklavin Berenike, die nach Rom verschleppt wird. Die Geschichte spielt 92 n. Chr. zur Zeit des Kaisers Domitians. Auf dem Sklavenmarkt wird Berenike von dem Prätor Marcus Dequinius gekauft, damit sie sich um dessen Sohn Claudius kümmern kann, der seit seiner Geburt ohne Mutter aufwachsen muss. Während sie zu Claudius schnell eine gute Beziehung aufbaut, scheint sich ihr Verhältnis zu dem gefühlskalten Marcus schwieriger zu gestalten. Doch Berenike erkennt die Einsamkeit des Prätors und es gelingt ihr hinter die Fassade zu blicken. Sie verliebt sich in ihn. Aber ihr neu entdeckter Glaube an den einen christlichen Gott und an Jesus Christus zwingt sie zu einer schmerzlichen Entscheidung.

    Mit „Berenike – Liebe schenkt Freiheit“ hat die Autorin Renate Ziegler eine wunderbare Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der beginnenden Christenverfolgungen geschrieben. Sehr bereichernd finde ich die gut recherchierten christlichen und historischen Fakten. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen durchzieht das ganze Buch. Es ist eine Geschichte, mit der man sich ein paar gemütliche Stunden auf dem Sofa oder mit den ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse machen kann. Am Ende hat man ein gutes Gefühl und spürt die Wärme eines lebendigen Glaubens.

    Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter und hoffe, dass die Autorin uns noch öfters in diese Zeit entführen wird.
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