Django (Buch - Paperback)

Perus Staatsfeind Nummer eins

5 Sterne

Django (Buch - Paperback)

Perus Staatsfeind Nummer eins

In den 70ern und 80ern überfiel er mit seiner Bande über 200 Banken. Er erbeutete Millionen. Der Mann mit den zwei Pistolen wurde zum meistgesuchten Mann in Peru. Aber dann geriet alles ins Wanken, als seine Frau zum Glauben an Jesus Christus kam…

  • Artikel-Nr.: 395780000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
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Details

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Mercedes, ich bin gerade dabei, aus dem Gefängnis auszubrechen. Dies ist mein Geburtstagsgeschenk für dich!"

Man nannte ihn Django, Perus Staatsfeind Nummer Eins. Er galt als einer der berüchtigtsten Verbrecher des Landes. Er überfiel mehr als zweihundert Banken und häufte sich ein Vermögen von über zwanzig Millionen Dollar an. Er organisierte einen der spektakulärsten Gefängnisausbrüche in der Geschichte Perus. Geiselnahmen, Verfolgungsjagden und Schießereien waren an der Tagesordnung. In der Unterwelt wurde er als Held gefeiert. Seine Frau und seine Kinder wünschten sich nur, dass er wieder nach Hause kam. Und die Polizei wollte ihn lieber tot als lebendig.
Nach einem missglückten Coup wurde Django verhaftet und bis zu seiner Verlegung im Kerker des Gerichtsgebäudes in Lima untergebracht. Da kam ihm zu Ohren, dass beim Gefangenentransport seine Ermordung geplant war. Also fasste er einen wahnwitzigen Entschluss …

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783775157803
  • Auflage: 21.02.2018
  • Seitenzahl: 368 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 3 cm
  • Gewicht: 515g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Biographien

  • Mit s/w-Abbildungen

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Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Der packende Bericht eines Bankräubers, den Gott veränderte

    "Django - Perus Staatsfeind Nummer Eins" erzählt die packende und wahre Geschichte Oswaldo, genannt Django. Nachdem Django in jungen Jahren seine Eltern verlor, wuchs er bei seinen Onkel und Tante auf, die ihn wie ihr eigenes Kind liebten. Doch nach und nach gerät Django auf die schiefe Bahn. Er beschließt Bankräuber zu werden und überfällt schließlich mehr als 200 Banken. Gefängnisaufenthalte bringen ihn nicht zum Einknicken - er schafft es sogar mehrmals zu fliehen. Er ist einer der berüchtigsten Verbrecher Perus und verletzt immer wieder die Menschen, die ihn lieben. Bis eines Tages Gott sein Leben umkrempelt, nicht zuletzt auch durch die treuen Gebete seiner Frau, die trotz seiner Fehler und seinem Fremdgehen zu ihm gehalten hat. Sein Leben nimmt eine Wendung und heute ist Django Pastor.

    Im Urlaub habe ich dieses 357 Seiten dicke Buch gelesen und zwar an einem Tag in einem Rutsch durch. Es war so packend und spannend geschrieben, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Da hat Damaris Kofmehl wieder einmal ein Meisterwerk geschrieben, das mich sehr berührt hat. Gefreut habe ich mich auch über die Fotos am Ende, gewünscht hätte ich mir noch ein paar mehr Bilder aus seinen "alten Zeiten".

    Ein absolut empfehlenswertes Buch für spannende Lesestunden und einer tiefgehenden Botschaft.
  • 5/5 Sterne

    "Ich starrte vor mir in die Dunkelheit und stellte ihn mir in meiner Zelle vor, den Pistolenschützen Django, mit Poncho und Sombrero, zwei Pistolen im Gurt, den Sarg mit dem Maschinengewehr hinter sich herziehend. Django war ein Mann der Kontraste, ein Mann der einerseits brutal und kaltblütig war, andererseits voller Mitgefühl und Fürsorge, wenn es um Menschen ging, die ihm etwas bedeuteten. In seiner Person vereinten sich Intelligenz und emotionale Tiefe, ein feiner Sinn für Gerechtigkeit und der Mut, für diese Gerechtigkeit bis zur Selbstaufopferung zu kämpfen. Django war eine Legende, und wenn ich seinen Namen trug, dann musste ich dieser Legende gerecht werden, dann musste ich so werden wie er."
    Django, war einer der berüchtigsten Verbrecher Perus und auch ich hatte sofort das Bild des Westernhelden im Kopf. Das es im Buch jedoch nicht um den von der Kinoleinwand bekannten Cowboy geht, sondern um den Werdegang eines jungen Mannes namens Oswaldo, stellte ich erst beim Lesen fest.
    Die Geschichte: Der junge Oswaldo rutscht in die Kleinkriminalität ab und hält sich mit seiner Clique zunächst mit Hauseinbrüchen über Wasser. Als sie irgendwann erwischt werden, bekommt er eine unverhältnismäßig harte Strafe und lernt den grausamen Gefängnisalltag kennen. Es gibt nur zwei mögliche Szenarien: entweder man wird gebrochen oder man setzt sich durch. Dieser Gefängnisalltag und Djangos Leben als Verbrecher wird von der Autorin sehr eindrücklich beschrieben. Bankraube, Gefängisausbrüche, Geiselnahmen, Verfolgungsjagden und Schießerein bestimmen sein aus den Bahnen geratenes Leben. Aber man erfährt auch einiges über die Hintergründe, über seine Kindheit, die gesellschaftlichen Probleme und über seine große Liebe Mercedes.
    Und diese starke Frau hat mich nicht nur einmal sprachlos zurückgelassen. Sie will ihr Leben mit ihm verbringen, ohne Wenn und Aber steht sie auch in schwierigen Zeiten zu ihm, ist keine die sich verdrückt wenn es ungemütlich wird. Wie furchtbar muss es für eine Mutter sein, nie zu wissen, was ihr Mann macht, wann und ob er heute nach Hause kommen wird. Keine Fragen, keine Belehrungen, keine Standpauken, keine Vorwürfe oder Anklagen, sondern stilles Leiden und die unerschütterliche Sehnsucht und Hoffnung auf einen liebenden Mann und Familienvater.
    Die Autorin erzählt die Geschichte in zwei unterschiedlichen Zeiten: einmal in der aktuellen Situation und einmal in Rückblicken in die Vergangenheit. Dazu nutzt sie als Stilmittel Briefe bzw. eine Art Tagebuch, dass Django an seine älteste Tochter Aileen schreibt. Darin offenbart er ihr seine ganze unbeschönigte Geschichte und seine Liebe. Das hat mich sehr berührt, auch wenn ich mich immer wieder gefragt habe, warum er nur an Aileen schreibt, obwohl er drei Kinder mit Mercedes hat.
    Es gab noch so viele andere emotionalen Momente, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Zum Beispiel wie er Licht ins Dunkel in seinen Heimatort Sitacocha bringt, die grausamen Zustände in den Verhören, die Foltermethoden, die physischen und psychischen Torturen und seine Zeit in der Dunkelhaft, die ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit brachte. Aber es gab auch lustige Erinnerungen, zum Beispiel wie er sein Chalet möbilisiert und mit dem Wachdienst witzelt, ja keine Gangster in die Siedlung zu lassen. Oder die Geschichte mit den drei Nonnen auf der Rücksitzbank ihres Wagens als sie die Grenze überqueren.
    Es heißt, dass man Dinge erst wirklich schätzt, wenn man sie verloren hat. Denn was hat er für ein Leben in Freiheit und Spaß geopfert? Das wurde ihm erst sehr spät klar; denn das unstete Leben hat (nicht nur bei ihm) seinen Tribut gefordert. Durchtrieben, abgebrüht und skupellos, aber auch ein Mann mit einem großen Herz, der so gern der perfekte Familienvater sein wollte, der er nie sein konnte.
    Das mit seinen 359 Seiten dicke Taschenbuch wurde 2018 im SCM-Verlag veröffentlicht. Auf dem Cover sieht man schemenhaft einen Revolverheld mit tief ins Gesicht gezogenem Westernhut. Seine zwei gezogenen Pistolen, wurden gerade abgeschossen, wie der aufsteigene Rauch zeigt. Farblich ist das Cover ganz in schwarz - rot gehalten, was für mich die dunklen blutigen Abgründe der Zeit zeigt, in der er (damals) lebt(e).
    Man merkt in jeder Zeile, dass diese Geschichte um Perus Staatsfeind Nummer Eins die Autorin Damaris Kofmehl nicht mehr losgelassen hat. Wie gut, dass Django ihr seine Geschichte anvertraut und niederschreiben lassen hat. Denn sie ist ein Stück Zeitgeschichte und vor allem ein lebendiges Zeugnis, dass man seine Vergangenheit auch nach Jahrzehnten zurücklassen und neu anfangen kann. Sie hat ihn und seine Familie in Peru kennengelernt und in persönlichen Gesprächen und mit Hilfe seiner Tagebücher seinen unglaublichen Werdegang und seine Rettung dokumentiert. Leider kommt diese Wandlung und sein Weg zu Gott für meine Verhältnisse etwas zu kurz. Gern hätte ich noch mehr über sein Leben "danach" erfahren.
    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist gut zu lesen, nimmt den Leser mit und weckt Emotionen.
    Fazit:
    Eine spannende und sehr berührende, wahre Geschichte über einen der berüchtigstens Verbrecher Perus. Die Botschaft: "Wenn Gott einen zweihundertfachen Bankräuber │...│ retten kann, dann kann er jeden retten." Es ist nie zu spät!
  • 5/5 Sterne

    Eine spannende und sehr berührende, wahre Geschichte über einen der berüchtigstens Verbrecher Perus.

    "Ich starrte vor mir in die Dunkelheit und stellte ihn mir in meiner Zelle vor, den Pistolenschützen Django, mit Poncho und Sombrero, zwei Pistolen im Gurt, den Sarg mit dem Maschinengewehr hinter sich herziehend. Django war ein Mann der Kontraste, ein Mann der einerseits brutal und kaltblütig war, andererseits voller Mitgefühl und Fürsorge, wenn es um Menschen ging, die ihm etwas bedeuteten. In seiner Person vereinten sich Intelligenz und emotionale Tiefe, ein feiner Sinn für Gerechtigkeit und der Mut, für diese Gerechtigkeit bis zur Selbstaufopferung zu kämpfen. Django war eine Legende, und wenn ich seinen Namen trug, dann musste ich dieser Legende gerecht werden, dann musste ich so werden wie er."


    Django, war einer der berüchtigsten Verbrecher Perus und auch ich hatte sofort das Bild des Westernhelden im Kopf. Das es im Buch jedoch nicht um den von der Kinoleinwand bekannten Cowboy geht, sondern um den Werdegang eines jungen Mannes namens Oswaldo, stellte ich erst beim Lesen fest.
    Die Geschichte: Der junge Oswaldo rutscht in die Kleinkriminalität ab und hält sich mit seiner Clique zunächst mit Hauseinbrüchen über Wasser. Als sie irgendwann erwischt werden, bekommt er eine unverhältnismäßig harte Strafe und lernt den grausamen Gefängnisalltag kennen. Es gibt nur zwei mögliche Szenarien: entweder man wird gebrochen oder man setzt sich durch. Dieser Gefängnisalltag und Djangos Leben als Verbrecher wird von der Autorin sehr eindrücklich beschrieben. Bankraube, Gefängisausbrüche, Geiselnahmen, Verfolgungsjagden und Schießerein bestimmen sein aus den Bahnen geratenes Leben. Aber man erfährt auch einiges über die Hintergründe, über seine Kindheit, die gesellschaftlichen Probleme und über seine große Liebe Mercedes.
    Und diese starke Frau hat mich nicht nur einmal sprachlos zurückgelassen. Sie will ihr Leben mit ihm verbringen, ohne Wenn und Aber steht sie auch in schwierigen Zeiten zu ihm, ist keine die sich verdrückt wenn es ungemütlich wird. Wie furchtbar muss es für eine Mutter sein, nie zu wissen, was ihr Mann macht, wann und ob er heute nach Hause kommen wird. Keine Fragen, keine Belehrungen, keine Standpauken, keine Vorwürfe oder Anklagen, sondern stilles Leiden und die unerschütterliche Sehnsucht und Hoffnung auf einen liebenden Mann und Familienvater.

    Die Autorin erzählt die Geschichte in zwei unterschiedlichen Zeiten: einmal in der aktuellen Situation und einmal in Rückblicken in die Vergangenheit. Dazu nutzt sie als Stilmittel Briefe bzw. eine Art Tagebuch, dass Django an seine älteste Tochter Aileen schreibt. Darin offenbart er ihr seine ganze unbeschönigte Geschichte und seine Liebe. Das hat mich sehr berührt, auch wenn ich mich immer wieder gefragt habe, warum er nur an Aileen schreibt, obwohl er drei Kinder mit Mercedes hat.
    Es gab noch so viele andere emotionalen Momente, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Zum Beispiel wie er Licht ins Dunkel in seinen Heimatort Sitacocha bringt, die grausamen Zustände in den Verhören, die Foltermethoden, die physischen und psychischen Torturen und seine Zeit in der Dunkelhaft, die ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit brachte. Aber es gab auch lustige Erinnerungen, zum Beispiel wie er sein Chalet möbilisiert und mit dem Wachdienst witzelt, ja keine Gangster in die Siedlung zu lassen. Oder die Geschichte mit den drei Nonnen auf der Rücksitzbank ihres Wagens als sie die Grenze überqueren.

    Es heißt, dass man Dinge erst wirklich schätzt, wenn man sie verloren hat. Denn was hat er für ein Leben in Freiheit und Spaß geopfert? Das wurde ihm erst sehr spät klar; denn das unstete Leben hat (nicht nur bei ihm) seinen Tribut gefordert. Durchtrieben, abgebrüht und skupellos, aber auch ein Mann mit einem großen Herz, der so gern der perfekte Familienvater sein wollte, der er nie sein konnte.

    Das mit seinen 359 Seiten dicke Taschenbuch wurde 2018 im SCM-Verlag veröffentlicht. Auf dem Cover sieht man schemenhaft einen Revolverheld mit tief ins Gesicht gezogenem Westernhut. Seine zwei gezogenen Pistolen, wurden gerade abgeschossen, wie der aufsteigene Rauch zeigt. Farblich ist das Cover ganz in schwarz - rot gehalten, was für mich die dunklen blutigen Abgründe der Zeit zeigt, in der er (damals) lebt(e).
    Man merkt in jeder Zeile, dass diese Geschichte um Perus Staatsfeind Nummer Eins die Autorin Damaris Kofmehl nicht mehr losgelassen hat. Wie gut, dass Django ihr seine Geschichte anvertraut und niederschreiben lassen hat. Denn sie ist ein Stück Zeitgeschichte und vor allem ein lebendiges Zeugnis, dass man seine Vergangenheit auch nach Jahrzehnten zurücklassen und neu anfangen kann. Sie hat ihn und seine Familie in Peru kennengelernt und in persönlichen Gesprächen und mit Hilfe seiner Tagebücher seinen unglaublichen Werdegang und seine Rettung dokumentiert. Leider kommt diese Wandlung und sein Weg zu Gott für meine Verhältnisse etwas zu kurz. Gern hätte ich noch mehr über sein Leben "danach" erfahren.
    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist gut zu lesen, nimmt den Leser mit und weckt Emotionen.


    Fazit:
    Eine spannende und sehr berührende, wahre Geschichte über einen der berüchtigstens Verbrecher Perus. Die Botschaft: "Wenn Gott einen zweihundertfachen Bankräuber │...│ retten kann, dann kann er jeden retten." Es ist nie zu spät!
  • 4/5 Sterne

    Schon als Jugendlicher wird Oswaldo kriminell und wegen einiger Delikte ins Gefängnis eingesperrt. Dort trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Um reich zu werden, will er in Zukunft Banken überfallen. Sein Plan geht auf und bald schon ist Oswaldo der Polizei in Peru nur noch als ,,Django" bekannt, der mit seinen Kumpels eine Bank nach der anderen ausraubt und selbst aus den berüchtigsten Gefängnissen ausbricht... .
    In diesem Buch erzählt Damaris Kofmehl die wahre Geschichte von Django, der viele Jahre lang als ,,Perus Staatsfeind Nummer Eins" gesucht wurde, aber lange nicht geschnappt werden konnte. Sie schildert dabei Oswaldos Geschichte aus seiner Sicht, wodurch man einen guten Einblick in seinen Charakter erhält und erfährt, was ihn antreibt, so viele Verbrechen zu begehen.
    Gleich zu Beginn merkt man, dass Frau Kofmehl wohl nicht die beste Schriftstellerin ist, aber die spannende Biographie, die sie dem Leser präsentiert, macht das schnell wieder gut. Es ist einfach sehr interessant, wie Oswaldos Leben verläuft und vor allem, welche Wendungen es immer wieder nimmt.
    Oswaldo wurde leider schon früh kriminell, doch ist anfangs eher als harmlos einzustufen. Erst als er im Gefängnis die ,,richtigen Leute" kennenlernt, entscheidet er sich dafür, nicht mehr arbeiten zu gehen, sondern nur noch Banken zu überfallen. Beim lesen hatte ich immer das Gefühl, dass er in seiner Rolle als Django gar nicht mehr richtig mitbekommt, was er den Angestellten und den anderen Menschen in den Filialen eigentlich antut. Er will zwar immer, dass niemand verletzt oder gar getötet wird, aber er hat überhaupt nicht im Blick, wie er die Leute traumatisiert. Wie im Buch auch beschrieben wird, fühlt er sich mit seiner Waffe in der Hand einfach mächtig und denkt, niemand könne ihm etwas anhaben.
    Besonders beeindruckt hat mich seine Ehefrau Mercedes, die in der ganzen schweren Zeit immer zu ihm steht, obwohl er sie ständig belügt und betrügt und sie die gemeinsamen Kinder alleine großziehen muss. Spätestens, als sie Django eine Bibel mit ins Gefängnis bringt, merkt man, dass sie Christin ist und von Gott die Kraft zum Gebet für ihren Mann und zum Durchhalten bekommt.
    Damaris Kopmehl schreibt manchmal ein wenig holprig und ich brauchte einige Zeit, bis ich mich an ihren Schreibstil gewöhnt hatte. Sie schafft es allerdings Djangos Werdegang gut und auch spannend zu erzählen. Bestürzt war ich beim lesen allerdings von den Zuständen in den Gefängnissen und Polizeistationen, in denen man Oswaldo oft verprügelt und gefoltert hat. Obwohl ich darüber sehr schockiert bin, finde ich es doch sehr wichtig, dass Frau Kofmehl diese Dinge im Buch erwähnt und nicht einfach übergangen hat.
    Insgesamt ist ,,Django" ein spannendes, aber auch sehr bewegendes Buch, indem man sieht, dass Gottes Vergebung jedem gilt und jedes Leben völlig umgestalten kann. Gerne empfehle ich diese Biographie hier weiter.
  • 4/5 Sterne

    Zum Inhalt:
    Django ist einer der bekanntesten Verbrecher Perus, der hunderte Banken mit seiner Gang überfällt und mehrere Millionen ausbeutet. Neben Banküberfällen wird Django auch in Schießereien und Geiselnahmen verwickelt, bricht mehrfach aus dem Gefängnis aus und hat dabei noch Glück im Unglück: Seine Frau Mercedes hält in jeder Lebenslage zu ihm und gibt auch nach 10 Jahren die Hoffnung nicht auf, dass Django sich noch ändern wird.
    Eigene Meinung:
    Ein Buch, das nur das Leben schreiben kann! Teilweise unvorstellbar was Django alles erlebt bzw. was er bewusst und mehrfach durchgeführt hat. Kaum vorzustellen, dass es eine Sucht sein kann, Bankräuber zu sein.
    Sehr beeindruckend wie Djangos Frau Mercedes immer zu ihm hält. Mit den Worten "Es ist mir nicht wichtig, was du bist - sondern wer du bist" bezeugt sie ihre bedingungslose Liebe zu ihm. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie diese Frau nach allem was Django ihr angetan hat, zu ihm hält und ihn nicht aufgibt.
    Ohne Mercedes wäre Django in keinster Weise das, was er heute ist.
    Was mich persönlich ein bisschen gestört hat, war, dass Django im Buch sein Leben als Brief an seine älteste Tochter Aileen schreibt. Warum nicht an alle drei Kinder?
    Dennoch ein sehr gutes, lesenswertes Buch, welches Damaris Kofmehl sehr anschaulich und spannend geschrieben hat, sodass sich der Leser sofort mitgerissen fühlt.
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