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Der Schlüssel der Weisheit (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Der Schlüssel der Weisheit (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Christopher Wakefield soll endlich lernen, seine Leidenschaften im Zaum zu halten. Auf seiner Reise nach Amerika lernt er schließlich jemanden kennen, der sein Leben für immer verändern soll. Wird er den Weg zurück zu seiner Familie und zu seinem Gott finden?

  • Artikel-Nr.: 395997000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: Shield of Honour
  • Reihe: Wakefield Saga
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.997
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  • Artikel-Nr.: 395997000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: Shield of Honour
  • Reihe: Wakefield Saga
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Während sich unter Karl I. ein Bürgerkrieg zusammenbraut, steht für Robin Wakefield das Schicksal seines Sohnes fest: Er soll eine maßgebliche Rolle in der Zukunft Englands spielen. Als dieser jedoch im Tower von London landet, gibt es nur eine Lösung: Unter einem hartgesottenen Kapitän soll er endlich lernen, seine Leidenschaften im Zaum zu halten. Auf seiner Reise nach Amerika lernt Christopher schließlich jemanden kennen, der sein Leben für immer verändern soll. Wird er den Weg zurück zu seiner Familie und zu seinem Gott finden?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-5997-5
  • ISBN 10: 3775159975
  • Auflage: 1. Auflage, 16.12.2019
  • Seitenzahl: 432 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.4 cm
  • Gewicht: 664g

Extras

Hochauflösendes Cover
3.
Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Gilber Morris erzählt meisterhaft von der Zeit der Mayflower und Oliver Cromwell

    von
    Endlich – die Familiensaga geht weiter!

    „Der Schlüssel der Weisheit“ (Band 3 der Wakefield-Romanreihe) umspannt sogar zwei Generationen der Familie Wakefield: Im ersten Teil geht es um Christopher, ab dem zweiten Teil steht sein Sohn Gavin im Fokus der Erzählungen. Allein die ersten 132 Seiten von Teil 1 sind in einer Dichte und Intensität geschrieben, die ihresgleichen sucht. Man fiebert beim Lesen richtiggehend mit und leidet mit den Menschen auf der Mayflower, die in die neue Welt aufbrechen und dort etwas ganz anderes vorfinden, als sie erwartet haben. Für das, was Gilbert Morris allein in diesen ersten 8 Kapiteln erzählt, brauchen viele andere ein ganzes Buch. Doch dies ist nur der Auftakt zu den folgenden drei Teilen, die wieder in England spielen.

    Meisterhaft beschreibt der ehemalige Englisch-Professor das Leben zur Zeit Oliver Cromwells und bietet sogar aufschlussreiche Inneneinsichten in den berühmt-berüchtigten Lordprotektor und Feldherrn, der sich gegen die englische Krone wandte. Der christliche Glaube spielte in dieser Zeit eine große Rolle und daher auch für viele Haupt- und Nebenfiguren der Geschichte – und zwar auf authentische Art und Weise. Es wird jedoch auch deutlich, wie der Glaube bzw. religiöse Rhetorik instrumentalisiert wurde, um den Kampf für die „gerechte Sache“ zu legitimieren.

    Für mich war „Der Schlüssel der Weisheit“ ein echtes Lesevergnügen und ich freue mich bereits auf den nächsten Band!
  • 5/5 Sterne

    wunderbarer 3. Teil der christlichen Wakefieldsaga

    von
    Ein Buch, das mich wirklich überzeugte, der 3. Band der phänomenalen Wakefieldsaga. Ein tiefgründiger christlicher historischer Roman!

    Inhaltsangabe: Der dritte Teil der Wakefieldsaga beginnt 1603. Christopher, Robin Wakefields Sohn soll eine wichtige Rolle in der Zukunft Englands spielen. Doch leider ist Christopher sehr leichtsinnig und Liederlich und bringt sich und andere durch seinen unsteten Lebenswandel in Schwierigkeiten. Darum schickt Robin seinen Sohn mit dem Schiff nach Amerika. Unter der strengen Hand eines Kapitäns soll er Verantwortung lernen.

    Über den Autoren: Gilbert Morris (1929-2016) war Pastor, Englisch-Professor und Bestsellerautor. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebte er in Alabama, USA.

    Cover und Buch: Mir gefällt das Cover sehr und ich finde es viel besser als das Cover der früheren Ausgabe. Auch Band 3 der Wakefieldchronik erschien beim SCM Verlag, ist fest gebunden und hat 428 (spannende) Seiten. Sehr schön und hochwertig gemacht. Zu Beginn des Buches ist ein geschichtlicher Überblick und ein Stammbaum, was ich praktisch finde.

    Meine Meinung: Die Wakefieldsaga ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes. Es ist nicht einfach irgendeine Familiengeschichte sondern es ist eine tiefgründiger christlicher Roman, der mich überzeugt hat.Ich war ja schon von Band 1 so begeistert und würde Lesern auch empfehlen die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, um das größte Lesevergnügen zu haben. Von Beginn an fand ich den Schreibstil des Autoren sehr einnehmend, ich war sofort im Geschehen, es war alles bildlich da, ohne zu sehr auszuschmücken.

    Die Charaktere wurden überzeugend und differenziert gestaltet, mir gefielen hier besonders Allison und Patience . Ich finde es sowieso sehr bemerkenswert bei dieser Saga, dass der Autor immer wieder sehr glaubensstarke Frauen als Protagonistinnen hat.

    Wie auch die anderen Bände beinhaltet auch dieser eine wunderschöne Liebesgeschichte. Aber es ist auch ein sorgfältig recherchierter historischer Roman. Gut eingebaut finde ich die historischen Fakten und die Kultur, Sitten, Kleidung u.ä. der damaligen Zeit.

    Aber der Roman bietet noch mehr. Mir gefällt besonders die Tiefgründigkeit und die christliche Ausrichtung, die das ganze Buch durchzieht. In diesem Teil der Wakefieldsaga ging es besonders darum wie Gott einen Menschen verändern kann und wie Gott jeden Menschen liebt und ihm nachgeht.

    Mit all diesen Punkten ist der Leser meiner Rezension sicher nicht überrascht, dass ich auch diesem Band der Wakefieldsaga die Höchstzahl von 5 Sternen gebe und es mit dem Prädikat „Besonders wertvoll!“ allen Freunden von historischen Romanen, sowie allen Lesern von christlicher Literatur empfehle.
  • 5/5 Sterne

    3. Teil der Wakefield Saga

    von
    Zum Inhalt:
    Zur Zeit Karl I. wächst auf Wakefield Robins Sohn Christopher heran. Obwohl Robin und Allison alles tun um den Jungen auf dem rechten Weg zu halten, gerät dieser doch immer wieder in Schwierigkeiten. Als er dann auch noch wegen nicht bezahlter Schulden im Gefängnis landet, stellt Robin seinem Sohn ein Ultimatum.
    „Ich werde deine Schulden bezahlen und dich hier rausholen, wenn du unter dem Kommando einer meiner Freunde zu See fährst“, sagte Robin langsam. „Und du wirst unter seinem Befehl arbeiten, bis er mir sagt, dass du ein vertrauenswürdiger Mann geworden bist.“
    Obwohl Christopher zuerst nicht auf das Angebot eingehen will, besinnt er sich letzten Endes doch eines Besseren und segelt schlussendlich mit Christopher Jones und seinem Schiff der Mayflower in See Richtung Amerika. Während seine Eltern darauf hoffen, dass er als gottesfürchtiger Mann in den Schoss der Familie zurückkehrt, lernt Robin auf dieser Reise jemanden kennen, der ihn und sein Leben nachhaltig beeinflussen wird.

    Meine Meinung:
    „Der Schlüssel der Weisheit“ ist nun schon der dritte Teil der neu aufgelegten „Wakefield Saga“ aus der Feder des britischen Autors Gilbert Morris. Gilbert Morris war Pastor und Englisch-Professor. Seinen Glauben ließ er durch vielfältige Art und Weise ganz wunderbar in seine Romane einfließen, ohne dass es zu irgendeiner Zeit aufdringlich wirkt.
    Auch dieses Mal hat der Autor die Geschichte der Wakefields wieder wunderbar in einen historischen Kontext gebracht und lässt so dieses Mal die Geschichte Oliver Cromwells, als Freund von Robin Wakefield, mit einfließen. Mir persönlich gefällt gerade das sehr gut, dass ich während des Romans die geschichtlichen Fakten immer wieder über nachrecherchieren kann, und somit einen noch besseren Überblick über die Epoche bekomme.
    Die Charaktere sind wunderbar authentisch dargestellt und die Geschichte wird von dem Autor so spannend und detailreich beschrieben, das ich als Leser wirklich das Gefühl habe, mitten im Geschehen zu stehen. Für mich war dieser Teil auf jeden Fall ein mehr als gelungene Fortsetzung dieser erstklassigen Saga und ich freue mich schon jetzt auf den 4. Teil „Stärke des Herzens, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.
  • 5/5 Sterne

    Spannende Fortsetzung der Familiensaga zur Zeit Oliver Cromwells

    von
    Dieses Buch „Der Schlüssel der Weisheit“ ist der dritte Band der Wakefield Saga von Gilbert Morris.

    Eine neue Generation ist auf Wakefield herangewachsen. Christopher Wakefield raubt seinen Eltern so manche Stunde Schlaf, denn was er auch tut, er schlägt den falschen Weg ein. Nach so manchem Gebet entscheidet sein Vater, dass es an der Zeit ist, dass Christopher eine Möglichkeit erhält, sich zu beweisen. So findet sich Christopher, der inzwischen sogar im Tower Gefängnis einsitzt, sich auf einem Schiff nach Amerika wieder. Hier gibt es harte Arbeit und eine strenge Beobachtung durch den Kapitän. Auf diese Reise lernt Christopher auch eine gläubige, junge Frau kennen und lieben. Doch was hat er ihr schon zu bieten? Sein bisheriges Leben hat er gründlich in den Sand gesetzt. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, wie er die Frau für sich gewinnen könnte. Soll er es lieber gleich lassen? Sein altes Leben war doch auch nicht so schlecht… frei und ungebunden… dann sieht er aber die enttäuschten Gesichter seiner Eltern vor sich und als schon alles zu spät zu sein schein, vertraut er sich Gott an.

    Auch dieser dritte Band, der zur Zeit der Mayflower und Oliver Cromwells spielt, beeindruckt wieder mit seiner herausragend recherchierten Historie und dem tiefen Verständnis des christlichen Glaubens. Der Schreibstil von Gilbert Morris liest sich einfach hervorragend und die Handlung wird so spannend erzählt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Mich beeindruckt immer wieder wie gekonnt Gilbert Morris historisches Wissen und christliche Weisheit mit einer Geschichte ummantelt, die einen nicht mehr loslässt. Die Protagonisten haben einen so realistisch, aber auch liebenswerten Charakter, die erneut gelungen aufgebaut werden. Besonders die starken, gläubigen Frauencharaktere, die der Autor beschreibt, sind eine gelungene Ermutigung, ihnen nachzufolgen. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Zum Verständnis ist es einfacher, die beiden Vorbände gelesen zu haben, aber der dritte Band kann auch unabhängig gelesen werden. Allerdings erklären sich manche Szenen dann nicht so gut. Spannend bleibt es, denn bald folgt der vierte Band!
  • 5/5 Sterne

    3. Teil der Wakefield Saga

    von
    Meine Meinung: Christopher, der Sohn von Robin und Allison Wakefield, dessen Liebesgeschichte wir in Band 2 verfolgt haben, entpuppt sich als Taugenichts. Er lebt in den Tag hinein, verprasst geborgtes Geld in Alkohol und Frauen und schafft es nicht, diesen Lebenswandel zu durchbrechen. Erst als er im Tower landet, stellt ihm sein Vater ein Ultimatum, welches sein Leben vielleicht dauerhaft verändern könnte…
    Parallel zu Christophers Werdegang tauchen wir tief in die historische Geschichte rund um König Karl I. ein. Gekonnt schafft es der Autor wiederrum, dies hoch interessant und historisch einwandfrei recherchiert zu verflechten. Der christliche Glaube ist der dritte Strang in diesem Zopf aus Geschichte und Roman. Ich mag Morris nicht künstlich aufregenden, herrlich lebendigen Erzählstil, wo auch Details der Landschaft und damaligen Gegebenheiten und Lebensgewohnheiten nicht ausgelassen werden.
    Die Charaktere sind so sympathisch, menschlich herausgearbeitet, dass es mir eine Freude machte, ihr Leben und ihre Entwicklung zu begleiten. Vor allem die starken Frauenpersönlichkeiten, wie die Mutter Allison gefallen mir besonders, in ihrem Glauben, ihrer Weisheit und in ihrer Stärke. Mein persönliches i-Tüpfelchen sind die erzählten Liebesgeschichten, welche mit viel Hingabe erzählt werden, der Stellenwert der Familie und der wertschätzende Umgang innerhalb dieser.
    Einzig die Wakefield-Dynastie hätte ich eingangs nicht studieren sollen, da ich mich somit selbst spoilerte.
    Fazit: ein historischer Roman mit Liebe und Glauben in England angesiedelt, der mir viel Lesefreude bereitet hat: ich muss einfach wieder 5 Sterne geben für diesen Band aus der Wakefield-Reihe.
  • 5/5 Sterne

    Chris findet zum Glauben

    von
    Der dritte Teil "Der Schlüssel der Weisheit" von Gilbert Morris handelt im England des 17. Jahrhunderts als König Jakob I. Regent des Königreiches ist.
               
    Christopher Wakefield ist der älteste Sohn von Robin und Allison, der sich zum großen Unglück der Eltern zu einem rebellischen, launischen, und obendrein auch noch nichtsnutzigen jungen Mann entwickelt. Er fährt zur See, gibt sein hart verdientes Geld jedoch gleich für Alkohol und Frauen aus. Im Lauf der Zeit häuft er durch seinen übermäßigen Lebenswandel einen gewaltigen Schuldenberg an, der so groß ist, dass er eines Tages deswegen sogar in den Tower gebracht wird. Nur durch eine Abmachung zwischen Robin und Chris kann ihn der Vater aus dem erbärmlichen Gefängnis herausholen. Als Gegenleistung muss sich Chris auf der "Mayflower" bei Kapitän Chistopher Jones verdingen, der mit diesem Schiff Auswanderer nach Amerika bringt. Unter den Passagieren befinden sich viele Gläubige, deren Verhalten und vollständiges Vertrauen zu Gott Chris sehr beeindruckt. Ganz besonders fasziniert ihn Patience, eine Pilgerin, die ihm hilft Vertrauen zu Gott aufzubauen. Als er schließlich seelisch gereift und geläutert wieder nach Hause segelt, kann man sich die Herzlichkeit und Freude ausmalen, die ihn als heimkehrenden "verlorenen Sohn" entgegengebracht wird. Chris gründet eine Familie und wird von den einfachen aber liebevollen und gottesfürchtigen Walisern im Glauben und der Erziehung seines Sohnes Gavin unterstützt. Der Leser begegnet in der schlichten Susanne einer wunderbaren Person, die dem jungen Gavin oft zur Seite stand und diesem häufig aus der Klemme half.

    Was diesen Roman in meinen Augen so außergewöhnlich und beeindruckend macht sind die vielen historischen Begebenheiten, die der Leser über die in einer flüssigen, erzählerisch wunderschönen Sprache miterleben kann. Die Konflikte und Kämpfe zwischen den Royalisten und Parlamentariern der damaligen Zeit sind genauso atemberaubend wie die Epoche, in der die Story dieses beeindruckenden Romans spielt - eine politisch hochbrisante Zeit nach dem der Thron von Elisabeth, die vom Volk so sehr verehrt wurde, zunächst auf Jakob dem Ersten und dann auf Karl dem Ersten überging.

    Dem Autoren gelang es diese von Umbrüchen und Intrigen zerrissene Zeit durch eine außerordentlich sorgfältige Recherche präzise wiederzugeben und über seinen leicht verständlichen Stil in eine spannende und mitreißende Story zu gießen, die den Rahmen für eine faszinierende Lebensgeschichte mit wertvollen christlichen Botschaften in einer unsicheren Epoche bietet. Der Leser wird von der ersten bis zur letzten Zeile des Buches über ein herrlich bildreiches Kopfkino in das Geschehen rund um die Erlebnisse der Wakefield Familie versetzt und erlebt auf diese Weise ein emotional mitreißendes und beeindruckendes Zeitgeschehen mit.

    Die Personen sind perfekt ausgearbeitet und mit lebensecht wirkenden Charakterzügen authentisch in die Story eingesetzt.

    Die Leser dieses Romans "Der Schlüssel der Weisheit" erhalten ein wunderbares Stück hervorragend recherchierter englischer Geschichte mit einem emotional berührenden Einblick in das Familienleben der Wakefields, die von wertvollen christlichen Botschaften zum Nachdenken auch für das eigene Leben nachhaltige Impulse bieten.

    Einen herzlichen Dank an SCM HÄNSSLER für das hervorragende und wertvolle Buch.
  • 5/5 Sterne

    Absolute Leseempfehlung

    von
    Wakefield-Saga, Band 3: England, 17. Jh. Robin Wakefield und seine Frau Allison sorgen sich um ihren Sohn Christopher. Er ist erwachsen, aber er hat bisher nicht viel aus seinem Leben gemacht. Zwar ist er ein guter Seemann, aber mit Geld geht er nicht vernünftig um, zudem trinkt er viel zu viel. Er landet wegen Schulden im Tower. Robin will ihn herausholen und schlägt dazu einen aussergewöhnlichen Handel vor, der ihn nach Amerika – und näher zu Gott – führen soll…

    Erster Eindruck: Das Cover ist hochwertig und sehr schön gestaltet – Kompliment!

    Dies ist Band 3 der Reihe und in sich abgeschlossen; ich würde dennoch empfehlen, mit Band 1 zu beginnen.

    Dieses Mal führt uns der Autor ins England des 17. Jahrhunderts, nämlich 1603 – 1649. Auf dem Thron waren König Jakob I und ab 1625 König Karl I. Wie gewohnt gibt es einleitend einen geschichtlichen Überblick sowie einen Stammbaum der Wakefields (ab Robin Wakefield). Beide Übersichten sind sehr hilfreich.
    Christopher Wakefield macht seinen Eltern lange Zeit grossen Kummer. „Oh Gott! Schenke uns mehr Liebe für diesen Jungen! Er hat uns schrecklich verletzt, aber nicht so arg, wie wir dich oft verletzt haben! Lass uns ihn lieben, wie du uns liebst.“ (Allison)
    Robin bietet seinem Sohn an, die Schulden, die Grund für seinen Aufenthalt im Tower waren, zu begleichen, wenn er unter Kapitän Jones arbeiten wird, bis dieser meint, dass Chris sich zum Guten verändert habe. Die Reise der „Mayflower“, die Auswanderer in die „neue Welt“ bringen soll, ist enorm beschwerlich und so gut beschrieben, dass die Unannehmlichkeiten, die Enge, die endlosen Wochen sehr gut wahrzunehmen waren. Ich habe mich zu der „Mayflower“ ein bisschen im Internet belesen – wirklich interessante Dinge gibt es da, wie z.B. eine Liste der Passagiere der hier genannten Überfahrt und Details zu deren Leben. Es ist tragisch, dass so viele der Auswanderer noch im ersten Winter sterben mussten, an einer damals nicht zu benennenden Krankheit. Bewundernswert, dass die übrigen nicht aufgegeben haben. Für Chris war diese Reise lebensverändernd.
    Oliver Cromwell, ein Freund von Chris aus Kindertagen, wird zu einem wichtigen Mann im Königreich.

    Es ist nicht einfach, etwas über dieses grossartige Buch zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Zentrale Themen der Wakefield-Saga sind Glaube, Liebe, Hass und Vergebung.
    Fazit: Spannung, Aufregung, Emotionen aller Art – meine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich auf die Fortsetzung.
  • 5/5 Sterne

    Schwere Zeiten

    von
    „Ich bin ein Taugenichts. Ein verlorener Sohn, der noch nicht nach Hause gekommen ist.“ (Christopher Wakefield)

    Christopher, der rebellische Sohn von Robin und Allison Wakefield, führt ein leeres und nutzloses Leben und bricht seinen Eltern durch seinen liederlichen Lebenswandel das Herz. Als er im Alter von einunddreißig Jahren aufgrund seiner Schulden in den Tower gebracht wird, greift sein Vater Robin zu einer drastischen Maßnahme. Christopher muss sich verpflichten, bei Kapitän Jones anzuheuern. Der hartgesottene Kauffahrer und exzellente Seemann befördert auf seinem Schiff „Mayflower“ Pilger in die Neue Welt. Dem klugen und gerechten Mann obliegt es, aus dem nutzlosen Taugenichts doch noch einen guten Mann zu machen. Die lange Seereise läutert den jungen Adeligen, und er kehrt als neuer, besserer Mensch zurück in die Arme seiner liebenden Familie.

    Der Tod König Jakobs I. und die Ereignisse unter der Regentschaft seines Nachfolgers König Karl I. bilden den historischen Hintergrund dieses dritten Bandes der Wakefield-Reihe. Das vorliegende Buch thematisiert den Zeitraum zwischen 1603 und 1649 und damit verbunden die Konflikte zwischen Parlamentarier und Royalisten, die Aktivitäten Oliver Cromwells und letztendlich die Hinrichtung des Königs. Im Zentrum des Geschehens stehen Sir Robin Wakefields Sohn Christopher sowie in späterer Folge dessen Sohn Gavin. Beide genossen das Privileg, in einem liebevollen und reichen Elternhaus aufzuwachsen. Doch erst ein katastrophaler Absturz sorgt dafür, dass Christopher sich besinnt und lernt, die Hilfe seiner Eltern und jene seiner wohlmeinenden Mitmenschen anzunehmen. Der Autor verstand es vortrefflich, den langen Weg vom ungezogenen Tunichtgut zu einem persönlich, geistig und geistlich gereiften Mann überzeugend darzustellen. Die generationsübergreifende Geschichte wartet zudem mit einer Vielzahl höchst interessanter und allesamt hervorragend charakterisierten handelnden Figuren auf. Während ich der eiskalten Lady Frances Woodville gegenüber vom ersten Augenblick an eine tiefe Aversion verspürte, avancierte der arrogante und jähzornige Henry Darrow rasch zum Antagonisten dieses Buches, der für einige gefährliche Situationen verantwortlich zeichnet. Die eindeutigen Sympathieträger unter den Nebenfiguren dieses Buches waren Will und Owen Morgan, die ich aufgrund ihrer schlichten und ehrlichen Art sowie der aufrechten und liebevollen Haltung sofort ins Herz schloss. Mit der gottesfürchtigen Patience Livingstone, der Waliser Mystikerin Angharad Morgan, der hübschen Susanne Woodville und der reizvollen Schönheit Francine Fourier betreten vier interessante Frauen den Schauplatz des Geschehens.

    „Wenn ein Mann eine Frau liebt, und wenn er ein guter Mann ist, dann fragt er nicht nach ihrem Stand. Er folgt seinem Herzen. Güter zerfallen zu Staub, nur eines dauert für immer, und das ist die Liebe.“

    Der einnehmende Schreibstil des Autors, die große Gewichtung auf den christlichen Glauben sowie die Einbindung hervorragend recherchierter historischer Fakten sorgten für ein faszinierendes Leseerlebnis, bei dem ich Geschichte hautnah erleben und tief in die Zeit der Regentschaft von König Karl I. eintauchen durfte. Die Seereise mit den Pilgern und deren Ankunft in der Neuen Welt sorgt für Abenteuer und Spannung, die politischen Turbulenzen und Schlachten in England stellen tragische Höhepunkte dar.

    Ein geschichtlicher Überblick zu Beginn des Buches erlaubt dem Leser einen kurzen Einblick in die historischen Fakten der Jahre 1603 - 1649 und wird durch eine Auflistung der für diesen Band relevanten Mitglieder der Wakefield-Dynastie ergänzt.

    Fazit: „Der Schlüssel der Wahrheit“ war ein grandioser dritter Band der Wakefield-Saga und hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich würde das Buch ebenso wie dessen zwei Vorgänger als persönliches Lesehighlight bezeichnen und empfehle es sehr gerne weiter. Die Einhaltung der Reihenfolge beim Lesen dieser Buchreihe ist aus meiner Sicht für das bessere Verständnis jedoch anzuraten.

    Begeisterte fünf Sterne!
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