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Der Bullerbü-Komplex (Buch - Klappenbroschur)

Und die Kunst es gut sein zu lassen

5 Sterne

Der Bullerbü-Komplex (Buch - Klappenbroschur)

Und die Kunst es gut sein zu lassen

5 Sterne

Brave Kinder, gelassene Eltern, ein ausgeglichener Alltag - so geht Familie. Bei Ihnen etwa nicht? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie! Wir müssen nicht ständig einem Idealbild hinterherlaufen. Ein Buch, das vom Druck befreit, perfekt sein zu müssen - endlich!

  • Artikel-Nr.: 395980000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Klappenbroschur (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.980
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  • Artikel-Nr.: 395980000
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Manches wird erst dann richtig gut, wenn wir es gut sein lassen. Brave Kinder, gelassene Eltern, ein ausgeglichener Alltag - so geht Familie. Bei Ihnen etwa nicht? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie! Denn in welcher Familie sind die Kinder schon immer brav und die Eltern immer ausgeglichen!? Lars Mandelkow nimmt sie mit in die heile Welt von Astrid Lindgrens Bullerbü. Er zeigt auf, warum Bullerbü von unserer eigenen Familien-Realität oft meilenweit entfernt liegt. Und: Dass das überhaupt nicht schlimm ist! Wir müssen nicht ständig einem Idealbild hinterherlaufen. Es reicht vollkommen, "es gut sein zu lassen".
Ein Buch, das vom Druck befreit, perfekt sein zu müssen - endlich!

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-7751-5980-7
  • ISBN 10: 3775159800
  • Auflage: 2. Auflage, 29.10.2020
  • (1. Auflage: 26.08.2020)
  • Seitenzahl: 224 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.8 cm
  • Gewicht: 422g

  • Zweifarbige Innengestaltung

Extras

Hochauflösendes Cover
3.
Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    ein Buch zum Aufatmen

    von
    Im ersten Teil des Buches beschreibt Mandelkow diese Vision als die Bullerbü-Welt, die für seine weiteren Gedanken als Ausgangspunkt dient. Viele Familien, so der Psychologe, versuchen heute immer noch, dieses Idealbild der Kinderbücher vom schwedischen Landleben Anfang des letzten Jahrhunderts zu erreichen. In vier großen Bereichen – Erziehung, Arbeit, Ehe/Partnerschaft und Familie – dient die heile Welt von Bullerbü als Vorbild, dem man nacheifert und das man erreichen will. Diesen Druck und diese Sehnsucht charakterisiert Mandelkow als den Bullerbü-Komplex. Die Familien in Deutschland wollen ein ebenso glückliches und einfaches Leben wie die Kinder auf dem schwedischen Land. Da die heutige Wirklichkeit jedoch wesentlich komplexer und damit komplizierter ist, ist das Scheitern vorprogrammiert – Frust und Ärger sind die Folge.

    "Liebe Familien, lasst es mal gut sein!", rät der Autor im zweiten Teil. Er nimmt jeden der vier Bereiche unter die Lupe, beleuchtet unrealistische Ziele und stellt ihnen gangbare Alternativen gegenüber. Das Bullerbü-Bild zur Erziehung stellt sich beispielsweise so dar: Die Eltern sind aufmerksam und liebevoll von früh bis spät, einfühlsam und immer präsent. Sie haben immer Zeit für die Kinder und keine eigenen Bedürfnisse (S. 100 - 101). Dieses Ideal führt, so Mandelkow, zu Überforderung und Unsicherheit, weil Eltern die Wirklichkeit anders erleben. Die Kunst, es gut sein zu lassen, besteht nun darin, diese nicht perfekte, komplizierte Realität zu akzeptieren und sozusagen das Beste daraus zu machen. Ein schöner Satz: "Liebe, die immer mal wieder und ein bisschen zerknittert daherkommt, tut es auch." (S. 101)

    Trotzdem ist es in diesen Bereichen nicht einfach egal, was man macht. Mandelkow warnt ganz entschieden vor gefährlichen Entwicklungen wie z. B. Vernachlässigung der Kinder. Darum, um nicht in eine "Ist doch alles egal"-Stimmung abzurutschen, ist die richtige Grundhaltung entscheidend. Da Mandelkow nicht nur Psychologe, sondern auch Theologe ist, nimmt er hierfür den großen christlichen Begriff der Gnade und buchstabiert ihn unter den Themen Geschenk, Nähe, Aufbruch, Demut und Ewigkeitswert durch. Dieses christliche Menschenbild hilft dabei, nicht immer perfekt sein zu müssen und es öfter liebevoll gut sein zu lassen, so der Autor.

    Eine Vision von "Bullerbü morgen" beschließt das Buch mit einem Blick in eine unperfekte, aber dennoch hoffnungsvolle Zukunft. Meiner Ansicht nach trifft Lars Mandelkow sehr präzise einen Nerv unserer Zeit. Zwar gibt es scheinbar weniger fest geschriebene Rollenbilder als früher und viel mehr ist erlaubt, gleichzeitig führt diese Freiheit zu einer Flut an Tipps und Vorschlägen für einen gelingenden Alltag, der doch wieder das Bullerbü-Leitbild anstrebt. Gerade in frommen christlichen Kreisen, so meine Wahrnehmung, ist der Druck der perfekten glücklichen Familie besonders hoch. Das Bullerbü-Idealbild wird dann sogar manchmal geistlich begründet und als einzige mögliche christliche Lebensform der Familie propagiert. Hier können Mandelkows Ausführungen zur Gnade hilfreich und befreiend sein.

    Fazit: Lars Mandelkow ist ein präziser Beobachter und schafft es beeindruckend gut, das Gefühl einer Gesellschaft in Worte zu fassen. Das Leben als Geschenk Gottes annehmen, nicht immer perfekt sein zu müssen, es auf liebevolle Weise gut sein zu lassen – das sind wertvolle Impulse, die man für den Alltag mitnehmen kann. Daher sei das Buch allen Familien, Mamas und Papas und solchen, die es noch werden wollen, wärmstens zur Lektüre empfohlen.
  • 5/5 Sterne

    Mit Bullerbü in Maßen kann Leben gelingen

    von
    Tatsächlich wirkt „Bullerbü“ immer noch wie ein Magnet auf mich. Das habe ich feststellen können, als ich das Buch von Lars Mandelkow aus dem Verlag SCM mit dem Titel „Der Bullerbü Komplex“ entdeckt habe. Durch das rot-weiße Strickmuster auf dem Cover bin ich gedanklich schnell in meiner Kindheit gelandet, bei den Büchern und Filmen mit den Kindern aus Bullerbü. Und das ist gut so, denn:

    Lars Mandelkow nimmt mich mit in die heile Welt von Astrid Lindgrens Bullerbü, die ihm als Grundlage dient für einen Ratgeber und Wegweiser der besonderen Art. Mit seinem locker-leichten und unterhaltsamen Schreibstil beleuchtet er die Themen Partnerschaft, Erziehung, Familie und Arbeit, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, immer mit dem Blick auf Bullerbü und immer auch mit dem Hinweis darauf, dass man es „auch mal gut sein“ lassen darf. Es muss nicht alles perfekt sein. Wenn ich mich darauf einlassen kann, dann kann ich auch feststellen, dass Wunschbild und Wirklichkeit nicht zwangsläufig meilenweit voneinander entfernt liegen müssen.

    Neben unterschiedlichen, häufig kleinen Abschnitten in Form von Anekdoten und Fragen, Beispielen und kurzen Zusammenfassungen einzelner Themen sind es auch die Briefe, die Lars Mandelkow an Astrid Lindgren und an Personen aus der Bibel geschrieben hat, die mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt haben.

    Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich meine Lieblingsstelle zitiere aus dem Abschnitt über die Liebe, einem Gemisch aus Freundschaft, Partnerschaft und Leidenschaft, „…Wenn überhaupt, ist sie wie ein Wald. Da gibt es unterschiedliche Bereiche, Unterholz und Kleingetier. Es gibt immer was zu tun. Damit das Ganze gedeiht, muss man mal hier ein bisschen aufforsten, dort etwas lichten.“
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